Schloss Lackenbach

Lackenbach, August 2023

Aktuelle Ausstellungen: „Die höfische Jagd der Fürsten Esterházy“ vermittelt faszinierende Einblicke in die Jagdkultur am Hofe Esterházy. Eine Jahresausstellung zur „Schlacht von Lackenbach“ widmet sich einem der bedeutendsten Gefechte auf dem Boden des heutigen Burgenlands. Die Kath. Pfarrkirche hll. Petrus und Paulus ist in Fußweite erreichbar.

Das Schloss Lackenbach (ungarisch Lakompaki kastély) ist ein Wasserschloss und steht südöstlich des Ortes Lackenbach im Burgenland, Österreich. Es steht unter der Verwaltung der Esterhazy Betriebe AG.

 Lackenbach, August 2023

Bis zum Jahre 1922 oblag die Verwaltung des gesamten Esterházy-Forstbesitzes den beiden Forstinspektoraten Lackenbach und Eisenstadt. Ab dem 1. Jänner 1922 wurden alle fürstlichen Forstgebiete, inklusive der in Ungarn liegenden, dem Forstinspektorat Lackenbach unterstellt, das seinen Verwaltungssitz im Schloss Lackenbach einrichtete. Im Zuge dieser Neustrukturierung wurde auch eine hierarchische Einteilung in die drei Verwaltungsebenen „Revierleitung" - „Forstverwaltung" - „Forstinspektorat" vollzogen, die bis zum Tode Fürst Paul V. Esterházys (1901-1989) aufrecht blieb.

Zum Jahreswechsel von 1938 auf 1939 erfolgte die „De-facto-Schließung" der Grenze zu Ungarn im Sinne eines freien und ungehinderten Personen-, wie Warenverkehrs. Somit konnte das Forstinspektorat Lackenbach seinen steuernden Einfluss auf die in Ungarn liegenden Reviere fortan nicht mehr ausüben.

Von den Anfängen der Familiengeschichte Esterházy im heute burgenländisch-westungarischen Raum an wurde der Archivierung von Daten und Abläufen über die Bewirtschaftung der herrschaftlichen Güter große Bedeutung beigemessen. Dies schlug sich in der Anlage zahlreicher fachlich korrekt geführter Archive nieder, so auch im Schloss Lackenbach. Ausgerechnet im Jahre 1938 erfolgte, bereits als Maßnahme der neuen Machthaber, die Unterschutzstellung dieses fürstlichen Archives des Forstinspektorates ebendort.

Allerdings fielen diese Bestände den Wirren der Zeit im 20. Jahrhundert zum Opfer: Wie ein ungewolltes Kind wurden sie von einem Aufbewahrungsort im Schloss zum anderen verbracht. Dabei gerieten Struktur und Ordnung des Archives gänzlich durcheinander. Und dennoch, im neuen Millennium, konnten Mitarbeiter diese aufgrund ihrer Inhalte so wertvollen Bestände auf den Dachböden der Schlosswirtschaftsgebäude sichern und einer geordneten, noch immer laufenden Sichtung, Konservierung und Neuordnung zuführen.

 Lackenbach, August 2023

Mit Fortschreiten des Zweiten Weltkrieges gelang es dem Forstinspektorat mit immer geringerem Erfolg, für ausreichend viele Mitarbeiter den Status „UK" (Unabkömmlichstellung = Freistellung vom Wehrdienst) zu bekommen. Als Ersatz wurden nach und nach Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene zugeteilt, die, so belegen es zahlreiche erhaltene Dokumente aus der Administration, nahezu gleichwertig wie die eigenen Mitarbeiter behandelt wurden.

Als Kind verbrachte der spätere Bundeskanzler Dr. Franz Vranitzky, der über familiäre Wurzeln mit dem Ort verbunden ist, seine Sommerferien in Lackenbach. Im Schloss einquartiert wohnte die Familie seiner Tante. So war er ebendort oft zu Gast, das Schlossgelände, allem voran der Bereich zwischen dem Selitzabach und den Wirtschaftsgebäuden, wurde zum Spielplatz seiner Kindheit Einer seiner Spielkameraden in dieser "Lackenbacher Zeit" war übrigens der spätere Schauspieler Helmut Lohner (1933-2015).

Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg gelangten sämtliche Esterházy-Besitzungen unter Kontrolle der USIA (Verwaltung des sowjetischen Eigentums in Österreich), so auch das Lackenbacher Schlossareal. Die neuen Verwalter unterzogen die feudale Baustruktur einer funktionalen Umgestaltung im Sinne ideologischer wie propagandistischer Zwecke. Das historische Verwalterstöckl (heute Oberjäger I) erfuhr eine Umwandlung in ein Kino, in dem hauptsächlich sowjet-verherrlichende Filme gezeigt wurden.

Das heutige Veranstaltungszentrum in der historischen Vorburg barg das Geschäft der Lebensmittelgenossenschaft Konsum. Besondere Relikte finden sich an den Wänden der Innenräume des sogenannten Granariums (ehem. Getreidespeicher), einem der ältesten Gebäudeteile der Schlossanlage: In Schablonentechnik sind Pamphlete wie „Kämpfen und siegen wie Stalin" an den Wänden angebracht.

 Lackenbach, August 2023

Im südwestlichen Quadranten der Lackenbacher Schlossanlage befindet sich bis zum heutigen Tag die Schlosskapelle. Sie wurde nach einem Brand im Jahre 1787 vollends zerstört, danach wieder aufgebaut und erfuhr Anfang des 20. Jahrhunderts in ihrem Inneren erneut eine komplette dekorativ-inhaltliche Neugestaltung. Bemerkenswert ist dabei jedenfalls die Darstellung der vier lateinischen Kirchenheiligen Ambrosius, Georgius, Augustinus und Hieronymus, die in den Ecken der quadratischen Raumdecke positioniert sind; im Zentrum thront der Heilige Geist im Strahlenkranz.

Bis ins Jahr 1962 fungierte dieses katholische Gotteshaus als Pfarrkirche der Bevölkerung Lackenbachs, schlug somit auch eine Brücke im Dorfleben zwischen der Bevölkerung und der Fürstenfamilie bzw. geographisch betrachtet zwischen Schlossareal und Dorf. Einige Statuen und Gemälde der heutigen Dorfkirche in Lackenbach stammen noch aus der früheren Schlosskapelle - so zum Beispiel das Altargemälde, das den heiligen Nikolaus zeigt.

1979 kommt es zur Schließung des Sägewerkes Lackenbach, das für die Bevölkerung der Ortschaft wie auch des Umlandes über Jahrzehnte hinweg eine große wirtschaftliche Bedeutung hatte. Die Tradition der Holzverarbeitung im Schlossareal von Lackenbach reichte bis in das 19. Jahrhundert zurück und findet bis in unsere Tage in dem erhaltenen Gebäude der alten Dampfmühle (im östlichen Teil des Areals, direkt an der Parkmauer gelegen) ihren Beleg. Das Sägewerk selbst war 1960/61 aus Eigenmitteln der Domäne Esterházy um mehr als sechs Millionen Schilling zu einer modernen Verarbeitungsanlage von Holz umgestaltet worden. Es war danach für viele Jahre das größte und modernste seiner Art in Ostösterreich.

 Lackenbach, August 2023

Wenngleich Schloss Lackenbach längst zu einem bedeutenden Zentrum der Esterházy Wirtschaftsbetriebe geworden war, blieben die historischen Zeugnisse des Areals, die sich in Gebäuden wie auch in den Resten des Renaissancegartens erhalten hatten, von der Öffentlichkeit nahezu unbemerkt, vor allem aber für sie unzugänglich. Durch glückliche Umstände hatten die historischen Denkmäler der Anlage die einschneidenden Entwicklungen des 20. Jahrhunderts teilweise unbeschadet überstanden, das Schloss schlummerte über Jahrzehnte im Dornröschenschlaf.

1989 starb mit Fürst Paul V. Esterházy der letzte Majoratsherr in der Familiengeschichte. Er hatte seine Frau Melinda als Universalerbin eingesetzt. Sehr rasch stellte sie mit ihren Entscheidungen die Weichen für Schloss Lackenbach, sodass dieses besondere Baujuwel seinen Platz als Botschafter der wechselhaften Geschichte seiner Region und der Familiengeschichte Esterházy im kommenden Millennium einnehmen kann.

Fürstin Melinda Esterházys Engagement zur umfassenden Revitalisierung der historischen Bauten der Schlossanlage ermöglichte ab 1995 eine Sanierung des Hauptgebäudes aus dem 18. Jahrhundert und seiner Nebengebäude. Zuvor schon stellte die Fürstin durch die Stiftungsgründungen ab 1993 die Weichen für eine dauerhafte Bewahrung des historischen Erbes vor Ort und Erhaltung seiner historischen Kontinuität als bauliches Kernstück der Geschichte der Familie Esterházy. So erlebte der Standort rasch eine Wiederbelebung in seiner Nutzung.

Diese Revitalisierung stand auch in direktem Zusammenhang mit dem Wirken von Oberförster Ing. Gottfried Horvath. Seinem unermüdlichen Einsatz war es zu verdanken, dass das Schloss Lackenbach zu einem beliebten Ausflugsziel avancierte und die zahlreichen im Schloss durchgeführten Veranstaltungen über viele Jahre hinweg regen Zustrom fanden.

 Lackenbach, August 2023

Auf den ausdrücklichen Wunsch und die Initiative von Fürstin Melinda Esterházy wurde im Jahr 2000 das ambitionierte Museumsprojekt „Der Natur auf der Spur" im Schloss Lackenbach umgesetzt und eröffnet. Das Museumskonzept beinhaltete einen modernen museumspädagogischen Zugang zur Themenerschließung, getragen von innovativen Ideen zur Vermittlung von Inhalten und großzügig angelegten Stationen auf dem Ausstellungsrundgang, die das Interesse sowie Interaktion der Besucherinnen und Besucher erweckten. Das Museum wurde wenig später zum ersten Mal mit dem Österreichischen Museumsgütesiegel ausgezeichnet.

In den Jahren von 2006 bis 2008 wurde der äußere Schlosshof neugestaltet. Bemerkenswert ist hier der zum Teil über 100 Jahre alte exotische Baumbestand mit Mammutbäumen und einem Riesenlebensbaum, der somit seinen Ursprung in der Zeit der Entstehung des Burgenlandes fand.

2012 wurde das Kenotaph des Matthias Tarródy in Abstimmung mit der Gemeinde Lackenbach und dem Bundesdenkmalamt auf das Schlossgelände verlegt, umfassend restauriert und so räumlich-historisch mit den 400 Jahre zurückliegenden historischen Ereignissen ebendort kontextualisiert. Das Denkmal war 1953 von seinem ursprünglichen Aufstellungsort aus der sogenannten „Tarródy-Breite" (heute Tarródy-Gasse) in die Bahngasse verbracht worden.

Im historischen Gebäude des „Verwalterstöckls" wurde nach eingehender Befundung und behutsamer Restaurierung 2018 das Areal des Schlosses auch zum Hotelstandort. Im April öffnete dort das Gästehaus „Zum Oberjäger" seine Pforten. Zwei Jahre später folgte die Vermietung der Zimmer im Hauptgebäude des Schlosses unter dem Namen Boutique Hotel „Zum Oberjäger". Bei Befundungen im EG des Ostflügels wurden für das Burgenland sehr alte und somit bedeutende Stuckornamente gefunden. Eine erste funktionale Analyse des Raumes mit seinem wunderschönen Gewölbe deutet den Raum als Backstube/Bäckerei bzw. Eisenkammer.

 Lackenbach, August 2023

Der Renaissancepark von Schloss Lackenbach teilte sich zeittypisch in einen „Hofgarten" (Zier- und Gemüsegarten) und einen „Tendlgarten" (Dammhirschgehege). Heute durchquert ihn der FELDWEG in einem Rundkurs. Den Pfad des Künstlers Lois Weinberger, ausgehend von einem Skulptur-Salettl im zentralen Arboretum, begleiten sieben Wegrandhäuser, deren Farben von unterschiedlichen Pflanzen abgeleitet sind. In ihrem Inneren finden sich je ein Gedicht und ein Stempel, mit dem sich individuelle Weg-Netzwerke zusammenstellen lassen.

 Lackenbach, August 2023

DER KENOTAPH VON MATTHIAS TARRÓDY
Graf Nikolaus Esterházy hatte sich 1620 im Zuge der politischen Auseinandersetzungen zwischen Kaiser Ferdinand II und Gabor Bethlen in sein Wasserschloss Lackenbach zurückgezogen, da er seine sichere Festung Landsee nicht mehr hatte erreichen können, um sich vor Bethlens Truppen in Sicherheit bringen zu können. Der habsburgtreue Esterházy wurde schließlich von den feindlichen Soldaten belagert, hielt sie aber mit Verhandlungen hin und erhoffte jeden Moment das Eintreffen der kaiserlichen Hilfstruppen unter General Henri Duval Graf Dampierre. Dieser war von Wiener Neustadt aus aufgebrochen, um ihn aus seiner misslichen Lage zu befreien. Letztlich trafen die kaiserlichen Soldaten noch rechtzeitig ein und konnten mit dem beherzt aus dem Schloss ausfallenden Esterházy und gemeinsam mit den tapferen, zur Hilfe geeilten Neckenmarkter Bauern die drohende Schlosseinnahme abwenden - die Belagerer waren bezwungen. Ein Unterkommandant des feindlichen Lagers, Matthias Tarródy, war im Gefecht durch eine Kugel verwundet worden und samt seinem Pferd in jene Grube gestürzt, die er zuvor als Grab Esterházys ausheben hatte lassen, falls dieser sich nicht ergebe. Durch den Sturz hatte nun er selbst den Tod gefunden.

In den historischen Schilderungen taucht Matthias Tarródy zwar nicht auf, auch nicht die für Graf Esterházy ausgehobene Grube, in der jener lebendig begraben werden sollte. Jedoch nennt eine heute noch existierende Inschriftentafel von 1623 eindeutig Matthias Tarródy als jenen, für dessen Grab die Tafel gedacht war:

„HIER LIEGT DER IN DER SCHLACHT BEI LAGKENBACH GEFALLENE ERSTE FELDHERR DES FÜRSTEN BETHLEN, NAMENS MATTHIAS TARRODY, BEGRABEN, ALS NIKOLAUS ESTERHAZY VON DER BELAGERUNG BEFREIT MIT UNTERSTÜTZUNG VON DAMPIERRE SIEGREICH WAR. IM JAHRE 1623".

Somit kann die Inschriftenplatte dem ehemals von Esterházy für Tarródy errichteten Grabdenkmals zugeschrieben werden, der Rest des Denkmals ging in den 1950er Jahren verloren und wurde neu geschaffen. Der Überlieferung nach wurde Tarródy samt seinem Pferd, seinem Hund und mit allen Ehren in der für Esterházy auf einem Hügel ausgehobenen Grube bestattet. Am Beginn des 19. Jahrhunderts ließ der damalige Verwalter von Schloss Lackenbach das Grab Tarródys öffnen, um die Legende zu prüfen und tatsächlich stieß man auf ein menschliches Skelett und auf das eines Pferdes sowie eines Hundes, was die Legende rund um Tarródys Tod und die Errichtung eines Grabdenkmals für ihn durch Graf Nikolaus Esterházy letztlich bestätigten sollte.

1953 fand das Denkmal seine Aufstellung an der Bahnstraße gegen das östliche Ortsende von Lackenbach und 2012, rund 60 Jahre später, wurde es nun abermals verbracht und steht heute im Areal von Schloss Lackenbach, wo es einen würdigen Ort des Gedenkens an die Schlacht 1620 und Matthias Tarródy gefunden hat.

 Lackenbach, August 2023

Die höfische Jagd der Fürsten Esterházy
Besungen in zahllosen Weisen, gelebt durch Jahrhunderte mit Passion, war die Jagd untrennbar mit aristokratischem Selbstverständnis, Prunk und Macht verwoben. Die Fürsten Esterházy lebten mit Leidenschaft und der Aufwendung enormer finanzieller Mittel ihre Jagdlust in den weitläufigen Herrschaften und darüber hinaus.
Mit Palatin Nikolaus Graf Esterházy (1583-1645) begann nicht nur der Aufstieg der Familie in höchste Ämter und Würden des Königreichs Ungarn, sondern auch gelebte Jagdtradition durch die folgenden Jahrhunderte. Seine Herrschaften Eisenstadt, Forchtenstein und Lackenbach/Landsee waren zum Teil bereits seit der Zeit Kaiser Maximilians I. ertragreiche Jagdgebiete. Als Vizekönig Ungarns war eine repräsentative Hofhaltung erforderlich, die vor allem in Schloss Lackenbach stattfand, das er mit einem Tiergarten versah.

Fürst Paul I. (1635-1713), sein Sohn, vergrößerte den Familienbesitz und baute seine Residenz Eisenstadt nach modernsten Standards um. Er war zeitlebens bestrebt, Rang und Macht zu legitimieren und brachte dies u. a. mit dem Umbau der Parismühle (nahe der heutigen Ortschaft Trausdorf) in ein Jagdschlösschen mit Fasangarten und Jägerhäusern zum Ausdruck.

Mit Paul II. Anton orientierten sich die Fürsten Esterházy noch mehr an den kulturellen Entwicklungen Europas, was sich auch in ihren Jagdvorlieben niederschlug. Freundschaftlich mit den Habsburgern verbunden, durch diplomatischen Dienst bestens in der europäischen Hocharistokratie vernetzt und reich an Erfahrung und Wissen über die jagdlichen Gepflogenheiten von Frankreich bis nach Italien, begründete Paul II. Anton eine Falknerei. In Eisenstadt und Kittsee errichtete er Tiergärten und war Gastgeber für erlauchte Jagdgäste.

 Lackenbach, August 2023

Sein Bruder, Fürst Nikolaus I. (1714-1790), übertraf Paul Anton an Prachtentfaltung und begründete mit Schloss Eszterháza das „Esterházysche Feenreich", zu dem auch eine glänzende Festkultur gehörte, die Jagdvergnügen auf höchstem Niveau miteinschloss.

Nach einem kurzen Intermezzo gemäßigter Jagdfreuden unter Fürst Anton I. (1738-1794), betrieb sein Sohn Nikolaus II. (1765-1833) seine Jagdleidenschaft umso exzessiver. Nikolaus wandelte das Gebiet um Eisenstadt zu einer Kulturlandschaft, kaufte Mobilien in Frankreich, Italien, Deutschland, die Insel Mainau und sammelte Kunst und Literatur auf höchstem Niveau. In Eisenstadt entstand der Marientempel für jagdliche Dejeuners, er jagte im alpinen Gebiet der Herrschaft Pfannberg und ging mit Gästen der Hocharistokratie in den Tiergärten und Wäldern von Ozora (Ungarn, südlich des Balaton) auf die Jagd. Die Abschusslisten waren gigantisch und die Kunde von den Jagden des Fürsten reichte bis nach Frankreich. Mit seinem Tod fanden die großen Jagden in uneingeschränktem Rahmen auf europäischem Terrain, unter anderem auch den gesellschaftlichen Umwälzungen geschuldet, ein Ende. Zeugnisse dieser durch die Jahrhunderte gelebten Jagdpassion der Fürsten Esterházy sind unter anderem die zahlreich erhaltenen Jagdgewehre, darunter Windbüchsen, Vogelflinten, Radschlossbüchsen, Gewehre für Knaben, aber auch Kuriositäten wie ein Wilderergewehr. Armbrüste, etliche Jagdspieße und Jagdnetze sind ebenfalls Teil der einst eingesetzten Mittel zur Jagd.

Das Thema Jagd fand auch Eingang in die Bibliothek der Esterházy und zeigt etwa mit Elias Ridingers berühmten Kupferstichen bis heute einen anschaulichen Querschnitt der unterschiedlichen Jagdformen und wie sie zu erfolgen hatten. Wie das Jagdpersonal der Fürsten in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gewandet war, führen eine Gala-Livrée für festliche Anlässe und eine Campagne-Livrée für den Alltag, die eine Besonderheit in der Sammlung Privatstiftung Esterhazy darstellen, vor Augen.

 Lackenbach, August 2023

Auch an den prächtigen Festtafeln war das Thema Jagd präsent und so speisten die Fürsten Esterházy und ihre Gäste von erlesenem Porzellan, das mit galanten Jagdszenen geschmückt war. Die Ausstellung in Schloss Lackenbach bietet einen Streifzug durch die Welt der höfischen Jagd und vermittelt anhand historischer Exponate aus vier Jahrhunderten Jagdkultur am Hofe Esterházy.

 Lackenbach, August 2023

 Lackenbach, August 2023

 Lackenbach, August 2023

 Lackenbach, August 2023

Die Parforcejagd (frz.: mit Kraft), eine Hetzjagd zu Pferd mit Hundemeute, wurde unter Ludwig XIV, zu ihrer Vollendung geführt. Von Frankreich ausgehend, fand diese Jagdform auch an anderen europäischen Adelshöfen passionierte Anhänger. Sie war hochgeschätzt, da hierbei versucht wurde, ohne Hilfsmittel wie Netze, Fallen oder Schusswaffen ein edles Wild zur Strecke zu bringen. Meist jagte man über Stunden auf einen bestimmten Hirschen, der sich am Ende erschöpft der Hundemeute stellte und den tödlichen Fang erhielt. Es wurde das Halali geblasen (frz.: ha, hier liegt er), und dem Jagdherrn als Trophäe der rechte Vorderlauf überreicht.

 Lackenbach, August 2023

Elementevase „Erde"
Modell von Johann Joachim Kaendler 1741/42, Deckel: wohl 1847
Vasenkorpus: Meissener Porzellanmanufaktur, Deckel: Wiener Porzellanmanufaktur
Porzellan, staffiert
Marken: Schwertmarke (Vase), Bindenschild (Deckel)

Die Elementevase zeigt die Hetzjagd auf Rot- und Schwarzwild, bekrönt durch die Jagdgöttin Diana, und wurde vom bedeutendsten Meissener Modelleur des 18. Jahrhunderts hergestellt. Eine erste Ausformung war als Ensemble mit vier weiteren Aufsätzen für König Ludwig XIV. in Versailles bestimmt.

 Lackenbach, August 2023

 Lackenbach, August 2023

Schloss Lackenbach ist noch heute im Besitz der Familie Esterházy, ist in einer Privatstiftung eingebracht und dient als Sitz der Forstverwaltung. In der Vorburg ist ein kleines Museum, das der heimischen Jagd, Fauna und Flora gewidmet ist, untergebracht.

 Lackenbach, August 2023

 Lackenbach, August 2023

Schloss Lackenbach
Das Schloss wird erstmals 1553 im Kaufvertrag der Herrschaft Landsee durch Graf Nikolaus Oláh, Erzbischof von Esztergom/Gran, erwähnt. Der Edelsitz fand Nutzung zu Wirtschafts- und Verwaltungszwecken und bot durch seine Lage in der Ebene auch angenehmen Wohnkomfort.

Durch die Eheschließung von Palatin Graf Nikolaus Esterházy de Galántha (1583-1645) mit Baronesse Ursula Dersffy de Szerdahely, die den Besitz Erzbischof Olahs geerbt hatte, gelangte die Herrschaft Landsee-Lackenbach 1612 in den Besitz des aufstrebenden jungen Adeligen. Bis 1628 war Schloss Lackenbach nun seine Hauptresidenz und durch sein Amt als Palatin, das Nikolaus ab 1625 bekleidete, auch Sitz des ungarischen Vizekönigs.

Um das Schloss wurde ein 22 Hektar großer weitläufiger Park angelegt, der in einen Hofgarten und in einen „Tendlgarten" gegliedert war. Der Hofgarten diente einst als Zier- und Gemüsegarten, während der Tendlgarten ursprünglich als Dammhirschgehege seine Verwendung fand. Stiche und Gemälde des 17. Jahrhunderts geben einen Eindruck davon, wie die prächtige Schlossanlage in das weitläufige Gartenareal eingebettet war. Neben der praktischen Nutzung des Gartens mittels Wildbret, Fischteichen, Obstbäumen und Gemüsebeeten erfüllte der Ziergarten der Anlage selbstverständlich das Verlangen nach standesgemäßer Repräsentation.

 Lackenbach, August 2023

Potpourri
Wiener Porzellanmanufaktur 1744 bis 1749, Porzellan, glasiert; eingepresster Bindenschild

Potpourris bargen in ihrem Inneren Blütenblätter von Rosen, aber auch Lavendel oder Duftessenzen, die mit Salz vermischt wurden. Die Vase war Bestandteil eines Ensembles, das die vier Jahreszeiten - ein im 18. Jahrhundert beliebtes Thema - versinnbildlichen sollten.

 Lackenbach, August 2023

Kaffee- und Teeservice
Wiener Porzellanmanufaktur 1795/1796, Porzellan, bemalt; unterglasurblauer Bindenschild

Das Kaffee- und Teeservice zeigt auf allen Teilen jagdliche Szenen. Die klaren und schlichten Formen weisen in Richtung Klassizismus. Da die Jagd ein fixer Bestandteil des höfischen Lebens war, schmückte man vor allem im 18. Jahrhundert auch Porzellanservice mit jagdlichen Themen.

 Lackenbach, August 2023

Schloss Lackenbach
Zweite Hälfte 17. Jahrhundert, Öl auf Leinwand

 Lackenbach, August 2023

Ursula Esterházy, geb. Baronin Dersffy (1583-1619)
Erste Gattin von Nikolaus Graf Esterházy, 1615, Öl auf Leinwand

 Lackenbach, August 2023

Um 1800 wandelte sich die Nutzung des Tendlgartens zu einem Esterházy-Wirtschaftszentrum mit Fruchtstadeln, Holzdepositorium, Eisgrube, Bienenhütte, Feuerwehrhütte und schließlich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit der fürstlichen Dampf-Säge und Mahlmühle. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde im Tendlgarten das damals größte und modernste Sägewerk des Burgenlandes errichtet.

Die Schlossanlage in Lackenbach folgt der Renaissanceidee der symmetrischen Aufspaltung der Landschaft, die selbst heute noch nachvollziehbar ist. Dies zeigt sich etwa durch die Flurlinien, die Alleen, Hecken, Wassergräben, Wege sowie die umlaufenden Mauern und die Anordnung der Bäume in den Streuobstgärten. Sie ist im Erhaltungszustand für eine Renaissanceanlage einzigartig und ein sehr rares Beispiel.

Häufig wurden die Renaissanceschlösser mitsamt ihren Gärten durch eine Barockisierung überformt und verloren ihre einstige Architektur- und Formensprache. Selbst wenn dies nicht geschah, wandelten sich die meisten der verbliebenen Anlagen spätestens im 19. Jahrhundert auf dramatische Weise und wurden dem architektonischen Zeitgeschmack angepasst - dies war bei Schloss Lackenbach, das selbst einen Brand 1787 überstand, jedoch nicht der Fall.

 Lackenbach, August 2023

DIE SCHLACHT VON LACKENBACH 1620
Im Herbst 1620, in den Anfängen des 30-jährigen Krieges, fanden die militärischen Auseinandersetzungen zwischen Kaiser Ferdinand II (1578-1637) und dem ungarischen Heerführer sowie zum ungarischen König gewählten Gabor Bethlen (um 1580-1629) einen neuerlichen Höhepunkt. Letzterer versuchte, die Schwäche des am zentraleuropäischen Kriegsschauplatz engagierten Kaisers auszunützen und eröffnete eine zweite Front im Osten des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation zur Erstreitung der Unabhängigkeit Ungarns vom Hause Habsburg. Als einer der wenigen ungarischen Adeligen blieb Nikolaus Esterhazy (1583-1645), damals noch Baron, kaisertreu und konnte sich gerade noch vor den vorrückenden Truppen Gabor Bethlens in seine Residenz in Lackenbach zurückziehen, wo sich der feindliche Belagerungsring um ihn schloss.

„Euer Gnaden können versichert sein, daß Hilfe kommt und daß wir den Feind schlagen werden. Nichts ist gewisser als das!" (General Henri Duval Graf Dampierre).

Esterházy hielt den Gegner mit Verhandlungen hin, hoffte aber auf das überraschende Eintreffen kaiserlicher Truppen unter General Henri Duval Graf Dampierre (1580-1620), Dieser war nach erfolgter Alarmierung vom nahegelegenen Wiener Neustadt aufgebrochen, gelangte auf verdeckten Wegen in der Nacht auf den Kriegsschauplatz und konnte den belagerten Esterházy gerade noch rechtzeitig aus seiner misslichen Lage befreien. Wenn auch der Überraschungseffekt im allerletzten Moment hergeschenkt worden war, konnten die ungarischen Truppen doch vernichtend geschlagen werden: Neben der vorrückenden eigentlichen Streitmacht des kaiserlichen Entsatzheeres, griff Dampierres Reiterei ebenso beherzt an wie die tapferen, zur Hilfe eilenden Neckenmarkter Bauern. Zudem stiftete Esterházy mit einem mutigen Ausfall seiner eigenen Kräfte gehörig Verwirrung in den feindlichen Reihen.

Der „erste Unterfeldherr" aus dem Lager Bethlens, Matthias Tamódy, war im Gefecht durch eine Kugel getroffen worden und samt seinem Pferd in jene Grube gestürzt, die er der Legende nach zuvor als Grab für Nikolaus Esterházy hatte ausheben lassen, falls dieser sich nicht ergebe. Durch den Sturz hatte er nun selbst den Tod gefunden. Nach damaligem Brauch wurde der Gefallene mit Pferd und seinem gefreuen Hund auf Veranlassung Esterházys schließlich ebendort begraben. Die Inschriftentafel seines Grabdenkmals aus dem Jahre 1623 konnte 2012 auf dem Schlossareal aufgestellt werden und ist nun für Besucher zugänglich.

 Lackenbach, August 2023

Die Ereignisse um die Schlacht von Lackenbach, insbesondere der nächtliche Heereszug des Generals Dampierre sowie die Geschichte um den Tod und das Grab des Matthias Tarródy, haben auch in der burgenländischen Sagenwelt ihren Niederschlag gefunden:

Die reitenden Geister
Der Ritter von Burg Schwarzenbach, einer mächtigen Feste im nahen Niederösterreich, lebte mit dem Herrn von Anchenstein in erbitterter Fehde. Beide schworen einander einen grausamen Tod. Da gelang es dem Schwarzenbacher, den verhassten Feind bei einem Jagdausflug gefangen zu nehmen. Er ließ ihn samt Pferd und Rüstung lebendig begraben. Noch heute heißt ein Hügel unweit von Lackenbach „das Grab des Ritters". Burg Anchenstein wurde aber so gründlich zerstört, dass nur der Name Burgberg in der Nähe der Häusergruppe Trift an sie erinnert. Graubärtige Ritter sollen in der Geisterstunde den verschütteten Kellergewölben der Burg entsteigen und in stummem Ritt ihre Pferde zur Tränke ans Sinnebachl lenken.

Die wilde Jagd
Eines Nachts befand sich ein Bauer mit seinem Sohn auf dem Heimweg von St. Martin nach Lackenbach. Nach der Abzweigung bei Weppersdorf gelangten sie in die Nähe des unheimlichen Burgberges. Plötzlich brauste eine Reiterschar den Berg herab, geradewegs auf die beiden Wanderer zu. Sie warfen sich seitwärts unter einen Holunderbusch; der Lärm der donnernden Hufe ließ die Erde erzittern. Die Geisterschar erreichte den nahen Bach und verschwand im Dickicht des Ufergestrüpps. Da verebbte das Getöse mit einem Schlag und die Nacht wurde wieder totenstill.

Neckenmarkter Fahnenschwinger
Den Neckenmarkter Bauem gewährte Nikolaus Esterházy fortan das Recht, zur Erinnerung an die Schlacht an jeden Fronleichnamsfest während ihres Umgangs eine Fahne zu schwingen. Jene Fahne, die 1620 den Neckenmarktern den Weg nach Lackenbach ins Kampfgetümmel gewiesen hatte, isr zwar längst verloren gegangen, doch besteht bis zum heutigen Tage dieser Brauch als wichtiger gesellschaftlicher Bestandteil des Gemeindelebens in Neckenmarkt und als außergewöhnliches Zeugnis immateriellen Kulturguts im Burgenland, wenn auch mittlerweile unter Verwendung eines mehrmals erneuerten Fahnenduplikats.

 Lackenbach, August 2023

 Lackenbach, August 2023

Die römisch-katholische Pfarrkirche Lackenbach steht auf einem ansteigenden Längsacker in der Gemeinde Lackenbach (ungarisch: Lakompak, kroatisch: Lakimpuh) im Bezirk Oberpullendorf im Burgenland. Sie ist den Heiligen Petrus und Paulus geweiht und gehört zum Dekanat Deutschkreutz. Der Grundstein für die Pfarrkirche wurde 1953 gelegt. Im Jahre 1962 erfolgte die feierliche Einweihung.

 Lackenbach, August 2023

Die Kirche ist nach Norden ausgerichtet. Sie ist ein Saalbau und bietet Platz für rund 300 Personen. Der Kirchturm steht im Süden in der Fassadenachse. Das Kirchenschiff ist mit einer Tonne eingewölbt. Die Einrichtung stammt aus der Bauzeit. Der Sandsteinaltar steht auf drei Säulen. An der östlichen Kirchenwand hängt ein barockes Bild des heiligen Nikolaus, ursprünglich aus der Schlosskapelle. Über dem Hochaltar ist ein Kruzifix aus dem 18. Jahrhundert. Weiters gibt es zwei Figuren aus Zirbenholz, die Heiligen Peter und Paul.

 Lackenbach, August 2023

Die Orgel aus 1926 mit sieben Registern wurde von Josef Huber aus Eisenstadt gebaut.

 Lackenbach, August 2023

Die Pfarrkirche Lackenbach wurde 1222 erstmals urkundlich als „ville Sancte Marie“ erwähnt. Das bedeutet, dass zur damaligen Zeit eine Kirche oder Kapelle existierte, die der heiligen Maria geweiht war. 1410 wird erstmals von einem Seelsorger in Lackenbach berichtet. Ab 15. Jahrhundert wurde die Pfarre von der Pfarre Unterfrauenhaid aus betreut. Zu dieser Zeit gab es in Lackenbach kein eigenes Gotteshaus. Die Bewohner waren römisch-katholisch während der Grundherr aber evangelisch war. In den Jahren 1548 bis 1552 wurden das Schloss Lackenbach und die dazugehörige Kapelle nach Plänen von Erasmus Teuffl errichtet. 1618 übernahm Fürst Nikolaus Esterházy das Schloss und holte zur Missionierung der Bevölkerung zwei Jesuiten aus dem Kloster in Trnava, in der heutigen Slowakei. Aus einem Visitationsbericht des Bischofs von Győr, György Drašković, aus dem Jahr 1640 geht hervor, dass Lackenbach zum damaligen Zeitpunkt eine Filiale von Unterfrauenhaid war. 1663 wurde Lackenbach zur eigenständigen Pfarre erhoben.

 Lackenbach, August 2023

Anfangs diente die Schlosskapelle, die dem heiligen Nikolaus geweiht war, als Treffpunkt der Pfarrgemeinde. Nach deren Brand im Jahr 1806 wurde der Speisesaal des Schlosses zur neuen Schlosskapelle umfunktioniert. 1917 wurde erstmals in Erwägung gezogen, eine eigenständige Kirche außerhalb des Schlosses zu errichten. Auf Grund der beiden Weltkriege musste dieses Vorhaben aber auf längere Zeit verschoben werden. Die bereits gesammelten Spenden gingen in den Wirren der Weltkriege verloren. Erst Pfarrer Gustav Schwarz griff die Kirchenbaugedanken im Jahr 1953 wieder auf. Die Grundsteinlegung erfolgt am 10. Juli 1955. 1962 erfolgte die Einweihung der nach Plänen von Johann Petermair errichteten Kirche durch Bischof Stephan László.

 Lackenbach, August 2023

 Lackenbach, August 2023

Vor Christi Geburt war das Gebiet Teil des keltischen Königreiches Noricum und gehörte zur Umgebung der keltischen Höhensiedlung Burg auf dem Schwarzenbacher Burgberg. Seit dem 18. Jahrhundert gehörte Lackenbach zu den Fürstlich Esterházy’schen Siebengemeinden mit weitgehend autonomer innerjüdischer Verwaltung. Der Ort gehörte, wie das gesamte Burgenland, bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Lakompak verwendet werden. Nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland.

 Lackenbach, August 2023



Wem der viele Text zu lange war und lieber Bewegtbilder mit Musik mag, kann sich gerne dieses Video antun:



Kath. Pfarrkirche hll. Petrus und Paulus, Lackenbach, August 2023: