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Die Kirche am Steinhof (auch Kirche zum Heiligen
Leopold) wurde von 1904 bis 1907 nach Entwürfen von Otto Wagner erbaut
und gilt als eines der bedeutendsten Bauwerke des Wiener Jugendstils.
Das römisch-katholische Kirchengebäude befindet sich auf dem Gelände
des Sozialmedizinischen Zentrums Baumgartner Höhe im 14. Wiener
Gemeindebezirk Penzing.
Otto Wagners Kirche St. Leopold am Steinhof zählt zu den bedeutendsten
Bauten Wiens. Die erste moderne Kirche Europas wurde 1907 auf dem
höchsten Punkt des weitläufigen Areals eines psychiatrischen Spitals
eröffnet. Die Innenraumgestaltung bildet ein einzigartiges Ensemble der
Wiener Moderne. Zu den künstlerischen Höhepunkten des großzügigen und
hellen Kirchenraums gehören die Glasmosaikfenster von Koloman Moser.

Leopold Steiner (1857-1927) wurde als Sohn kleiner Leute geboren. Er
begann seine Karriere als gelernter Zimmermaler, und machte einen
bemerkenswerten Aufstieg in der christlichsozialen Partei. Als
Landesausschuss-Referent und Oberkurator war er für die Errichtung der
Anstalt der wesentliche Organisator dieser Unternehmung, die er als
sein Lebenswerk betrachtete. Zwischen der Grundsteinlegung im Jahr 1904
und der Eröffnung im Jahr 1907 standen nur drei Jahre zur Verfügung.
Angesichts der Größe des Areals - die Grundfläche der Anstalt ist fast
so groß wie der 8. Wiener Gemeindebezirk - ist dies eine
Meisterleistung die auch heutzutage ihresgleichen sucht.

Otto Wagners Kirche St. Leopold am Steinhof zählt zu den bekanntesten
Bauten Wiens und gilt als ein Schlüsselwerk der Architektur des 20.
Jahrhunderts. Die erste moderne Kirche Europas steht auf dem höchsten
Punkt der ehemaligen „Niederösterreichischen Landes-Heil- und
Pflegeanstalten für Nerven- und Geisteskranke". Wagners Kirche geht auf
einen Wettbewerb im Jahr 1903 zurück. Die Pavillons des für damalige
Zeit höchst innovativen Krankenhauses entwarfen Carlo von Boog und
Franz Berger.
Wagner nahm für diesen Bau Anleihen bei berühmten Bauten der
europäischen Architekturgeschichte, die Formensprache selbst ist jedoch
frei von historischen Vorbildern, das Ornament konsequent modern. Die
Verkleidung mit Marmorplatten stand für eine sparsame und hygienische
Architektur - ein Anspruch, der sich auch im Inneren fortsetzte. Zu den
Höhepunkten des Kirchenraums zählen die Glasmosaikfenster von Koloman
Moser. Die gesamte Einrichtung wurde von Otto Wagner und seinem Atelier
entworfen und ist ein einzigartiges „Gesamtkunstwerk" der Wiener
Moderne.

Die Kirche St. Leopold am Steinhof zählt zu den bekanntesten Bauten
Wiens und gilt als ein Schlüsselwerk der Architektur des 20.
Jahrhunderts. Die erste moderne Kirche Europas steht am höchsten Punkt
der 1907 eröffneten ehemaligen „Niederösterreichischen Landes-Heil- und
Pflegeanstalten für Nerven- und Geisteskranke". Während die Pavillons
und Nebengebäude der „Weißen Stadt" von Carlo von Boog und Franz Berger
entworfen wurden, geht die Kirche auf einen Wettbewerb 1902 zurück, den
Otto Wagner für sich entscheiden konnte. Die Kirche wurde 1904 bis 1907
errichtet. Wagner überarbeitete auch den ursprünglichen Lageplan des
Krankenhauses, wodurch die Kirche zur Dominante der gesamten Anlage und
zu einem weithin sichtbaren Wahrzeichen im Westen Wiens wurde.

Grund- und Schlussstein zum Bau des damals größten psychiatrischen
Krankenhauses Europas wurden in der Kirche gelegt, woran bis heute zwei
Gedenktafeln erinnern. Ihrer Widmung als Anstaltskirche gemäß war sie
zunächst den Patientinnen und Patienten, deren Angehörigen und dem
Krankenhauspersonal vorbehalten und für die Öffentlichkeit nicht
zugänglich. Zwischen 2002 und 2006 fand eine Generalsanierung statt.
Seit 2022 steht die Kirche unter der Obhut des Wien Museums, dient aber
nach wie vor als Gotteshaus.

Der helle, in Weiß und Gold gehaltene Kirchenraum weist die klassische
Raum-proportion 1:1 in Grundfläche und Höhe auf. Die Innenkuppel ist
abgesenkt, das Gewölbe besteht aus einem Gerüst von T-Eisen, in das
Rabitzplatten eingesetzt und mit Drahtschlin-gen verbunden sind. Die
Eisenkonstruktion der Außenkuppel wird von den Pfeilern der Vierung
getragen. Anders als die meisten Kirchenarchitekten seiner Zeit war
Wagner um größtmögliche Funktionalität bemüht: Aus hygienischen Gründen
sind die Wände bis zu einer Höhe von drei Metern mit Marmortafeln
verkleidet, der gewellte Verputz darüber sollte für eine bessere
Akustik sorgen. Das leichte Gefälle des Bodenniveaus (30 cm) verbessert
die Sicht auf den Altar, die kurzen Kirchenbänke sollten im Notfall die
schnellere Versorgung der Kranken ermöglichen. Die Ausstattung der
Kirche war als Gesamtkunstwerk unter der Regie Otto Wagners und der
Mitarbeit seines Ateliers gedacht.

Die Altarmosaiken der beiden Seitenaltäre zeigen links die
Verkündigung Mariens, rechts eine Mutter mit Kindern und Schutzengel.
Die Entwürfe von Rudolf Jettmar (1869-1939) wurden von der Tiroler
Glasmalerei- und Mosaik-Anstalt ausgeführt.

Otto Wagners Kirche St. Leopold am Steinhof zählt zu den bedeutendsten
Bauten Wiens. Die erste moderne Kirche Europas wurde 1907 auf dem
höchsten Punkt des weitläufigen Areals eines psychiatrischen Spitals
eröffnet. Die Innenraumgestaltung wurde auf die Bedürfnisse der
Patient:innen abgestimmt und bildet ein einzigartiges Ensemble der
Wiener Moderne. Zu den künstlerischen Höhepunkten des großzügigen und
hellen Kirchenraums gehören die Glasmosaikfenster von Koloman Moser.

Die Anordnung der Bleiglasfenster wurde von Otto Wagner so konzipiert,
dass der Kircheninnenraum bestmöglich mit Tageslicht durchflutet wird.
Die Glasmosaikfenster im Tiffany-Stil wurden von Koloman Moser
entworfen und von Leopold Forstner geschaffen. Das westliche Fenster
mit dem Sinnspruch „Wahrlich sage ich euch. Was ihr einem dieser meinen
geringsten Brüder getan habt das habt ihr mir getan“ zeigt dabei die
leiblichen Werke der Barmherzigkeit. Die Engel über den Heiligenfiguren
halten demütig das Grabtuch Jesu. Die Ministranten senken bei
Betrachtung von unten nach oben das Haupt.

Ursprünglich als Anstaltskirche des Hl. Leopold bezeichnet, aber auch
als Otto Wagner Kirche bekannt, handelt es sich bei der Kirche am
Steinhof um einen der weltweit bedeutendsten Sakralbauten des
Jugendstils. Sie bildet den höchsten Punkt des Krankenhausareals und
sollte die Krönung des Krankenhauses sein und das gesamte Areal
dominieren. Sie wurde von Otto Wagner persönlich entworfen und war als
Gesamtkunstwerk konzipiert und bis ins kleinste Detail durchdacht.
Unter der Leitung von Otto Wagner haben weitere wesentliche Künstler
des Wiener Jugendstils ihren Beitrag zur künstlerischen Gestaltung
dieser Kirche geleistet (Koloman Moser - Glasfenster; Othmar
Schimkowitz - betende Engel über dem Eingang und am Hochaltar; Richard
Luksch - die Figuren von St. Leopold und St. Severin auf den Türmen;
Remigius Geyling und Leopold Forstner - Hochaltarbild). Die Kirche
wurde nach mehrjähriger Generalsanierung im Oktober 2006 mit einer
Festmesse feierlich wiedereröffnet. Die goldene Kuppel dieses großen
Wahrzeichens, durch die dieser Ort auch den scherzhaften Namen
„Lemoniberg" bekam, strahlt nun wieder weithin sichtbar über die Stadt
Wien.

Das östliche (rechte) Fenster zeigt die sieben geistigen Werke der
Barmherzigkeit, darüber zwei Engel und die Taube als Symbol des
Heiligen Geistes, ebenfalls flankiert von zwei Engelsfenstern.
Das östliche Fenster mit dem Sinnspruch „Selig sind die Barmherzigen
denn sie werden Barmherzigkeit erlangen“ zeigt die geistlichen Werke
der Barmherzigkeit. Die Engel blicken zu einer Taube empor. Die
Ministranten erheben das Haupt.

Koloman Moser schuf auch einen Entwurf für das große Mosaik hinter
dem Hochaltar, das zentrale Kunstwerk des Kirchenraums. Da er im Zuge
seiner Hochzeit mit der Grafikerin Editha Mautner Markhof zum
Protestantismus konvertierte, verweigerte die Kirche jedoch die
Auftragserteilung. Anlässlich der Eröffnung wurde ein provisorischer
Karton von Carl Ederer (1875-1951) montiert. Das von Leopold Forstner
(1878-1936) entworfene und in seiner Werkstatt ausgeführte, 84,8 m²
große und vier Tonnen schwere Mosaik aus Glas, Keramik, Marmor und
vergoldetem Metall wurde erst 1913 vollendet und die Ausstattung der
Kirche damit abgeschlossen. Dargestellt ist die „Verheißung des
Himmels" und zeigt den segnenden Heiland, flankiert von Maria und
Josef, auf den Stufen darunter Nothelfer und Fürsprecher der Kranken.
Links: Dymphna mit Schwert (Patronin der Geisteskranken), Aloisius mit
Kreuz und Lilie (Patron der Pestkranken), Margaretha mit Kreuz
(Patronin der Gebärenden und bei allen Wunden), Vitus mit Hahn (Patron
der Epileptiker), Severin mit Kreuzstab (Patron der Caritas). Rechts:
Elisabeth von Thüringen mit Korb und Blumen (Sinnbild tätiger
Nächstenliebe), Hl. Hermann mit Kelch, Christophorus mit dem Jesuskind
auf der Schulter (Helfer gegen unvorbe-reiteten Tod), Franz von Assisi
mit Kelch (Patron der Armen), Pantaleon mit Äskulap-natter (Patron der
Ärzte und Hebammen), Leopold mit dem Modell der Kirche.
Die beiden das Hauptbild flankierenden Mosaiken zeigen links Paulus mit Schwert, rechts Petrus mit Schlüssel.

Das Altarbild „Die Verheißung des Himmels" sollte ursprünglich von
Koloman Moser gestaltet werden. Bereits bei den Seitenfenstern war es
zu Kritik und Einwänden von Prälat Heinrich Swoboda gekommen, der von
der Kirche mit der Oberaufsicht betraut worden war. Als Moser jedoch am
1. Juli 1905 Ditha Mautner Markhof (1883–1969) heiratete und dafür zum
Protestantismus konvertierte, wurde ihm der Auftrag trotz Fürsprache
von Otto Wagner entzogen. Der zu diesem Zeitpunkt bereits parallel an
dem Auftrag arbeitende Carl Ederer legte einen Entwurf vor, der jenem
von Moser ähnlich war und in dieser Form auf Drängen Swobodas
entstanden ist. Moser bezichtigte Ederer folglich des Plagiierens,
woraufhin dieser auf Drängen der anderen Mitglieder der Secession, aus
der Moser bereits 1905 ausgetreten war, Klage einreichte. Der Prozess
endete mit einem Vergleich und der Entschuldigung Mosers „mit dem
Ausdruck lebhaftesten Bedauerns“ über die „Unkenntnis der Umstände“.
Bei der Eröffnung der Kirche 1907 konnte somit lediglich der Entwurf
von Ederer auf Karton ausgestellt werden. Im Einverständnis mit Moser
und Wagner entstand 1910 ein neuerlicher Entwurf von Remigius Geyling,
der den Auftrag aber wegen „fehlender Eignung“ 1911 ablegte. Die
Ausführung des 84,8 m2 großen und vier Tonnen schweren Mosaiks erfolgte
letztendlich durch Leopold Forstner. Das Altarbild zeigt in der Mitte
den segnenden Christus und zwei Engel.

Die Kanzel
besteht aus getriebenem Metall und wurde von dem Wiener
Bronzewarenfabrikanten Paul Neumann ausgeführt.

Der freistehende Hochaltar aus weißem Marmor wird von einem
durchbrochen gearbeiteten Baldachin mit farbigen Cherubim (Engeln)
bekrönt, der an mittelalterliche Vorbilder erinnert. Der Baldachin ist
nach oben hin offen, sodass der Priester freien Blick auf den Heiland
im Mosaikaltarbild hat. Wagner entwarf ebenso liturgische Geräte, die
vom Silberfabrikanten J. C. Klinkosch ausgeführt wurden,
Kerzenleuchter und Blumenübertöpfe wurden von der Erzgießerei und
Bronzewarenfabrik D. Hollenbach's Neffen hergestellt.

Die Beichtstühle passen sich trotz ihrer dunklen Holzfarbigkeit an die
Architektur an und verzichten auf die sonst üblichen Vorhänge, damit
das Krankenpersonal die Patientinnen und Patienten im Auge behalten
konnte.
Das Gehäuse der von Franz Josef Swoboda erbauten pneumatischen Orgel
auf der Empore, die das große Südfenster von Koloman Moser verdeckt,
wurde von Wagner analog zu den Beichtstühlen gestaltet.

Die schmalen Glasfenster zu beiden Seiten des Altars zeigen den
Lebensbaum und den Lebensbrunnen mit Eidechsen, Hasen, Eichhörnchen und Vögel, die vier Fenster in
der Kuppel sind den Evangelisten gewidmet, die kleinen Fenster auf der
Orgelempore schließlich zeigen Engelschöre.

Die Luster in der Form stilisierter hängender Blüten waren von Anfang
an für einen elektrischen Betrieb vorgesehen. Sie sind mit einem
Gewinde an der Eisenkonstruktion der Kuppel montiert, sodass sie zu
Wartungszwecken ohne großen Aufwand heruntergelassen werden können. Die
Ausführung besorgte der Wiener Lusterfabrikant Nicolaus Mundt.

Eine besondere Lösung schlug Otto Wagner für die Weihwasserbecken links
und rechts des Mitteleingangs vor. Aus hygienischen Gründen sind sie
als Brunnen mit Wasserspender ausgeführt, wodurch Infektionen
verhindert werden sollten. Das Weihwasser wurde in zwei Tanks auf der
Orgelempore gespeichert und floss nur bei Berührung eines Ventils aus
dem Hahn. Die Kirche stand dieser Neuerung jedoch ablehnend gegenüber,
sodass die Becken in der ursprünglich geplanten Form nie in Betrieb
gingen.
Die künstlerisch bedeutendsten Elemente des Innenraums sind die
einzigartigen Glasmosaikfenster, die nach Entwürfen von Koloman Moser
in der kunstgewerblichen Werkstatt Carl Geyling's Erben angefertigt
wurden. Das westliche (linke) Fenster zeigt die sieben leiblichen Werke der
Barmherzigkeit als Zug von sieben Heiligen und darüber zwei Engel mit
dem Schweißtuch der Veronika, flankiert von zwei Engelsfenstern.

Das geometrische Muster des Fliesenbodens wirkt als Leitsystem und
verweist auf die zentrale Achse der Kirche; die Fliesen wurden von der
Wienerberger Ziegelfabriks- und Baugesellschaft hergestellt.

Der überkuppelte Zentralbau besitzt einen kreuzförmigen Grundriss und
besteht aus Ziegelmauerwerk, Eisen und Eisenbeton. Über einem groben
Bruchsteinsockel ist die Fassade mit dünnen Marmorplatten verkleidet.
Die mit Kupfer überzogenen schmiedeeisernen Bolzen dienen zur Montage
der Platten und haben auch eine dekorative Funktion. Mit der
Plattenverkleidung, die er parallel zur Kirche am Steinhof auch bei der
Postsparkasse anwendete, strebte Wagner die Verwirklichung des Ideals
eines ökonomischen, hygienischen und damit modernen Monumentalbaus an.
Der Portikus besteht aus vier Säulen, vor die ein zeltförmiges
Schutzdach aus Eisen gespannt ist. Die Säulen werden von Engelsfiguren
des Bildhauers Othmar Schimkowitz (1864-1947) bekrönt. Das große
Glasmosaikfenster nach einem Entwurf von Koloman Moser (1868-1918)
zeigt die Vertreibung aus dem Paradies mit Gottvater, Adam und Eva. Auf
den Fassadentürmen, die Chor-und Orgeltreppe enthalten, thronen die
Statuen der Landespatrone Leopold (links) und Severin (rechts) von
Richard Luksch (1872-1936). Die vergoldete Kuppel wird von einer
Eisenkonstruktion getragen. Aus der Ferne wirkt die Kuppel aufgrund der
eigenwilligen Form der Laterne wie eine halbe Zitrone, weshalb der
Volksmund die Krankenanstalt am Steinhof „Lemoniberg" nannte.

Die Kirche am Steinhof ist neben dem Secessionsgebäude eines der
Hauptwerke des Jugendstils in Wien und weist gestalterische Parallelen
zu der vom Otto-Wagner-Schüler Max Hegele bereits 1899 entworfenen und
1910 fertiggestellten Friedhofskirche zum heiligen Karl Borromäus am
Wiener Zentralfriedhof auf.
Eines der markantesten Merkmale der Kirche ist die auf einem
byzantinischen Motiv basierende goldene Kuppel, die von einer innen
verkleideten Konstruktion getragen wird. Auf den Glockentürmen davor
thronen im Westen der hl. Leopold als Patron Niederösterreichs und
Wiens und im Osten der Prediger Severin. Die Figuren wurden von Richard
Luksch geschaffen. Wie auch die Ausrichtung der Kirche nach Süden
anstatt nach Osten stellte die Darstellung der Heiligen sitzend anstatt
stehend einen Bruch dar.

Gedenkstätte Am Steinhof: Landkarte „Die Rassen Europas" - Hermann
Haack, Die Rassen Europas. Geschichtliche Entwicklung und heutige
Verbreitung, Gotha, 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Die Landkarte vermittelt fälschlicherweise den Eindruck, dass es sich
bei der Einteilung der Menschen in Rassen um eine unmittelbar
einsichtige, wissenschaftlich begründbare Tatsache handelt. Die Farben
verstärken den Eindruck der angeblichen Unterschiede zwischen den
Menschen.

Ehem. Direktion - Otto Wagner Areal, Baumgartner Höhe 1, 1140 Wien

Wem der viele Text zu lange war und lieber Bewegtbilder mit Musik mag,
kann sich gerne dieses Video antun: