Cattedrale di Santa Maria Assunta

Kathedrale von Reggio Emilia, Juni 2026

Die Cattedrale Santa Maria Assunta ist das geistliche Zentrum in Reggio Emilia und vereint Jahrhunderte religiöser Kunst. Die Kathedrale von Reggio Emilia wurde ursprünglich im 9. Jahrhundert errichtet, als die Stadt sich zu einem wichtigen religiösen und politischen Zentrum entwickelte.

Die Fassade der Kathedrale präsentiert sich in einem charakteristischen Stil, der romanische Ursprünge mit Renaissance- und Barockelementen verbindet. Besonders auffällig ist das unvollendete Aussehen, da geplante Erweiterungen nie vollständig realisiert wurden. Dennoch verleiht gerade diese Fragmentierung dem Bauwerk seinen besonderen Reiz. Der Glockenturm erhebt sich imposant über die Piazza Prampolini, dem zentralen Platz der Stadt, und dient seit Jahrhunderten als markanter Orientierungspunkt.

 Cattedrale di Santa Maria Assunta - Kathedrale von Reggio Emilia, Juni 2026

Der Dom von Reggio Emilia, oder Duomo di Reggio Emilia, erhebt sich stolz im Herzen von Reggio Emilia in Italien und ist ein Zeugnis jahrhundertelanger architektonischer Entwicklung und religiöser Hingabe. Dieses prächtige Bauwerk, das der Heiligen Maria von der Himmelfahrt gewidmet ist, ist nicht nur die Mutterkirche der Diözese Reggio Emilia-Guastalla, sondern auch ein Symbol des reichen historischen Erbes der Stadt.

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Über die Jahrhunderte hinweg erfuhr der Bau zahlreiche Erweiterungen und Umbauten, die seine heutige Gestalt prägten. Besonders im 15. und 16. Jahrhundert wurde die Kirche grundlegend erneuert, wobei Teile der ursprünglichen romanischen Struktur erhalten blieben. Diese Mischung macht die Kathedrale zu einem Spiegelbild der wechselvollen Geschichte der Stadt. Die Cattedrale Santa Maria Assunta zeigt mit romanischen und barocken Elementen eine eindrucksvolle, teils unvollendete Fassade.

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Das Innere der Kathedrale überrascht mit seiner Weite und Helligkeit. Das Kirchenschiff wird von mächtigen Säulen getragen, die eine feierliche Atmosphäre schaffen. Zahlreiche Kapellen säumen die Seiten und sind reich mit Fresken, Altären und Stuckarbeiten verziert. Besonders eindrucksvoll ist die Cappella del Sacramento mit Fresken von Prospero Spani, die den Gläubigen eine lebendige Bildwelt eröffnen. Auch Werke von Camillo Procaccini und anderen bedeutenden Künstlern der Emilia-Romagna finden sich hier.

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Beim Betreten des Doms von Reggio Emilia fühlt man sich wie in eine großartige Erzählung von Kunst und Architektur versetzt. Das Innere, das in einem lateinischen Kreuzlayout gestaltet ist, erstreckt sich über 73,3 Meter in der Länge und verfügt über drei Schiffe mit halbrunden Apsiden. Das zentrale Schiff, flankiert von Arkaden auf kräftigen Säulen, führt zur großen Kuppel im Querschiff, einem Meisterwerk, das 1623 vom lokalen Architekten Messori entworfen wurde. Die Tonnengewölbe der Schiffe, die 1778 von Giuseppe Barlaam Vergnani fertiggestellt wurden, verleihen der Kathedrale eine monumentale Ausstrahlung.

Kürzliche Restaurierungen haben Spuren von Fresken aus dem 13. und 14. Jahrhundert in verschiedenen Teilen des Schiffs und der Krypta zutage gefördert und den historischen Reiz der Kathedrale weiter verstärkt. Besonders bemerkenswert sind die Fresken in der Kapelle des Allerheiligsten Sakraments, die in den 1530er Jahren von Giovanni Giarola, einem Schüler von Correggio, gemalt wurden. Die Kuppelfresken, die 1779 von Francesco Fontanesi geschaffen wurden, bereichern das künstlerische Erbe der Kathedrale zusätzlich.

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Der Hochaltar, geschmückt mit einem Gemälde der Himmelfahrt von Federico Zuccari, ist ein zentraler Punkt der spirituellen und künstlerischen Verehrung. Die Kapelle des Allerheiligsten Sakraments, mit Statuen von Propheten von Paolo Emilio Besenzi und einem aufwändigen Marmor-Ziborium, das von einem bronzenen Bild des auferstandenen Christus gekrönt wird, ist ein weiteres Zeugnis des künstlerischen Erbes der Kathedrale.

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Neben den architektonischen Strukturen sind es vor allem die Kunstwerke, die die Kathedrale zu einem Schatzhaus machen. Die Fresken, Skulpturen und Altargemälde spiegeln das religiöse und kulturelle Leben der Stadt über Jahrhunderte wider. Ein besonderes Augenmerk verdient die Darstellung der Himmelfahrt Mariens, die dem Kirchenpatrozinium entspricht und das zentrale Thema der Verehrung bildet. Diese ikonografische Ausrichtung unterstreicht die Rolle der Jungfrau Maria als Beschützerin der Gemeinde.

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Die Kapellen innerhalb des Doms von Reggio Emilia sind wahre Schatzkammern der Kunst und Geschichte. Die Brami-Kapelle zeigt ein Altarbild von Jacopo Palma il Giovane, während die Toschi-Kapelle, entworfen von Girolamo Rainaldi, Gemälde von Giuseppe Cesari, Cristoforo Roncalli und Domenico Cresti beherbergt. Die Rangone-Kapelle enthält das monumentale Grab von Bischof Ugo Rangone, das von Prospero Sogari geschaffen wurde.

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Weitere bemerkenswerte Kapellen sind die Fiordibelli-Kapelle mit einem Gemälde von Giovan Francesco Barbieri, bekannt als Guercino, und die Notariatskapelle, die das verehrte Basrelief der Madonna Tacoli beherbergt, das jedes Jahr am 21. November als "Madonna der Gesundheit" gefeiert wird. Die Kathedrale enthält auch Werke von Künstlern wie Augusto Mussini, Carlo Bononi, Francesco Vellani, Sebastiano Vercellesi und Orazio Talami.

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Im Februar 2009 wurde bekannt gegeben, dass unter der Kathedrale ein römischer Mosaikboden mit Szenen heidnischer Riten und orientalischer Götter entdeckt worden war. Das 13 Quadratmeter große Mosaik aus dem 4. Jahrhundert n. Chr. wurde bei archäologischen Untersuchungen in der Krypta in einer Tiefe von etwa vier Metern freigelegt. Größe und Gestaltung des Mosaiks lassen vermuten, dass es den Boden eines großen Raumes bildete. Das Mosaik ist heute ein bedeutendes Ausstellungsstück des Diözesanmuseums (Museo Diocesano), das auch Fragmente antiker Kirchen aus der Zeit der Matilde von Canossa sowie ein mittelalterliches Basrelief (Christus auf dem Thron inmitten von Engeln) beherbergt, das sich ursprünglich im Hauptaltar der Kathedrale befand.

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Krypta

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Krypta

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Wem der viele Text zu lange war und lieber Bewegtbilder mit Musik mag, kann sich gerne dieses Video antun: