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Das Enzo Ferrari Museum ist ein futuristisches,
gläsernes Gebäude mit berühmten Sportwagen und Ausstellungen zum Werk
Enzo Ferraris. Zu den Sportwagen passende sportlicher Eintrittspreis
von EUR 32,- gibt es jährliche Sonderausstellungen. Diesmal war es 'The
Greatest Hits –Music Legends and their Ferraris'.

Dort, wo Alfredo, Enzo Ferraris Vater, Anfang des 20. Jahrhunderts
seine Werkstatt hatte, befindet sich heute die Motorenwerkstatt. Eine
Ausstellung erzählt die Geschichte dessen, was Ferrari seit jeher als
Herzstück eines jeden Autos betrachtet: den Motor. Der Ausstellungsraum
ist in verschiedene Bereiche unterteilt, wobei die drei Hauptbereiche
folgenden Kategorien gewidmet sind: klassischen 12-Zylinder-Motoren,
8-Zylinder-Motoren und schließlich Formel-1-Motoren. In jedem der drei
Bereiche wird ein Ferrari ausgestellt, der den jeweiligen Motortyp
exemplarisch veranschaulicht.
Ferrari F2003-GA
Baujahr 2003, Hubraum 2997 cm³, Maximale Leistung 845 PS bei 18.300
U/min
Getriebe Elektrohydraulisch, 7-Gang + Rückwärtsgang, Motor V10 90°,
Höchstgeschwindigkeit > 360 km/h

Ferrari SF90 Stradale
Baujahr 2019, Motor 90°-V8, Hubraum 3990 cm³, Höchstgeschwindigkeit
> 340 km/h
Maximale Leistung 780 PS bei 7500 U/min, Getriebe
8-Gang-Doppelkupplungsgetriebe + Rückwärtsgang

Eine der außergewöhnlichsten und traditionsreichsten Praktiken von
Ferrari ist es, das im Rennsport gesammelte, unvergleichliche Know-how
für die Entwicklung seiner leistungsstärksten Gran Turismo-Modelle auf
der Straße zu nutzen. Dies führte zu einem nahezu nahtlosen
Technologietransfer von der Rennstrecke auf die Straße. Die Anlehnung
des SF90 Stradale an den Formel-1-Einsitzer unterstreicht seinen Status
als eines der technologisch fortschrittlichsten Fahrzeuge, die jemals
in Maranello entwickelt wurden. Der Antriebsstrang des SF90 Stradale
war eine Weltneuheit für einen Serien-Ferrari. Seine
Plug-in-Hybrid-Architektur integriert den 4-Liter-V8-Motor mit 780 PS
und einer spezifischen Leistung von 195 PS in drei Elektromotoren, die
dem Fahrer unter allen Bedingungen bis zu 1.000 PS zur Verfügung
stellen. Dank ausgefeilter Technologie, die die verschiedenen
Komponenten mit einem hochentwickelten Fahrwerk verbindet, bleibt das
Fahrzeug stets perfekt ausbalanciert. Erstmals bot Ferrari zudem ein
individuelles Paket zur weiteren Optimierung des Renn-Setups an.

Ferrari 612 Scaglietti
Baujahr 2004, Motor 65°-V12, Hubraum 5748,36 cm³, Höchstgeschwindigkeit
> 315 km/h
Maximale Leistung 540 PS bei 7250 U/min, Getriebe 6-Gang + Rückwärtsgang

Dieser herausragende Ferrari 2+2 feierte seine Premiere auf der Detroit
Auto Show 2004. Er erwies sich als würdiger Nachfolger der Fahrzeuge,
die Enzo Ferrari besonders schätzte, und bot sowohl sportliche Eleganz
als auch Fahrspaß der Extraklasse. Das neue Modell war Sergio
Scaglietti gewidmet, dem unvergleichlichen Schöpfer so vieler
legendärer Sportwagen mit dem springenden Pferd. Pininfarina schuf in
diesem Fall eine brillante Interpretation dieses großen Erbes, indem
die Designmerkmale der Ferraris der frühen 1950er-Jahre neu
interpretiert wurden. Zu diesen zählten reinrassige Sportwagen und
unvergessliche Gran Turismos wie der für Ingrid Bergman gebaute 375 MM.
Der 612 Scaglietti war auch in den Ausstellungen „Zeitlose
Meisterwerke“ und „Grand Tour“ zu sehen. Zu diesem Anlass wird die
Sonderversion ausgestellt, die zum 60-jährigen Firmenjubiläum
produziert wurde.

Enzo Anselmo Ferrari (1898 - 1988) war ein italienischer
Automobilrennfahrer, Rennsportmanager und Gründer des Sport- und
Rennwagenherstellers Ferrari. 1929 gründete Ferrari seinen eigenen
Rennstall, die Scuderia Ferrari mit Sitz in Modena. 1946 konstruierte
erstmals einen eigenen Rennwagen, mit dem im folgenden Jahr der erste
Sieg gelang. Die heutige Formel-1-Weltmeisterschaft startete am 13. Mai
1950 mit dem Großen Preis von Großbritannien in Silverstone. Seit dem
zweiten Rennen, am 21. Mai 1950 in Monaco, nahm Ferrari als einziger
Wagen- und Motorenhersteller ununterbrochen in jeder Saison mit einem
eigenen Rennteam teil – jedoch nicht an jedem einzelnen Rennen, wie oft
fälschlich zu lesen ist. Seit 1946/47 stellt sein Unternehmen auch
hochleistungsfähige Straßenwagen her.

DIE GRÖSSTEN HITS - MUSIKLEGENDEN UND IHRE FERRARIS
Die Geschichte von Ferrari basiert auf Geschwindigkeit, Forschung und
Visionen, aber auch auf Leidenschaften, die weit über das Automobil
hinausgehen. Musik nimmt dabei eine besondere Stellung ein: eine
ausdrucksstarke Welt, die tief berührt, Emotionen anspricht und Technik
in ein sinnliches Erlebnis verwandelt. Die Ausstellung bietet eine
neue, übergreifende Perspektive auf die Welt des springenden Pferdes
und erkundet die tiefe Verbindung zwischen den Ferraris und einigen der
größten Persönlichkeiten der internationalen Musikszene.
Ferrari und Musik teilen dieselbe kreative Spannung: Beide entstehen
aus dem Gleichgewicht zwischen Disziplin und Instinkt, Strenge und
Freiheit. Es sind Welten, in denen Innovation eine ständige
Notwendigkeit ist und die Performance den Höhepunkt darstellt – ob im
Konzert oder auf der Straße. In diesem Dialog wird das Auto zum
Ausdruck der Sensibilität des Künstlers, während die Musik zum
Soundtrack eines Lebensstils wird.
Die Ausstellung erzählt die Geschichten von Künstlern, die Ferrari als
Symbol ihrer kreativen Identität, als Inspirationsquelle oder als
Reisebegleiter gewählt haben. Die ausgestellten Fahrzeuge, die
berühmten Musikern gehörten oder von ihnen gefahren wurden, sind nicht
bloße Objekte, sondern greifbare Zeugnisse einer authentischen
Beziehung, geprägt von persönlichen Entscheidungen, Wünschen und
gemeinsamen Visionen. Der Ausstellungsrundgang entfaltet sich anhand
ikonischer Bilder und origineller Inhalte und führt die Besucher durch
ein immersives Erlebnis. Ein eigens für die Ausstellung produzierter
Podcast verleiht Anekdoten und tiefen Verbindungen zwischen Künstlern
und Autos eine Stimme und bietet einen intimen und beispiellosen
Einblick in den Dialog zwischen Musik und Ferrari. Jedes Element trägt
zu einer Erzählung bei, in der Klang, Design und Technologie
ineinanderfließen und Generationen, Musikgenres und kreative
Ausdrucksformen überschreiten.
„Greatest Hits“ lädt dazu ein, die Welt von Ferrari aus einer neuen
Perspektive zu entdecken, in der Geschwindigkeit auf Rhythmus trifft
und Ingenieurskunst mit Kunst in Dialog tritt. Es ist eine Reise, die
die Affinität zwischen zwei Formen der Exzellenz feiert, die
tiefgreifende Spuren hinterlassen, Emotionen wecken und sich stetig
erneuern, ohne dabei jemals ihrem Wesen treu zu bleiben.

Herbert von Karajan - FERRARI 250 GT
LUSSO
Baujahr 1962, Motor 60° V12, Hubraum 2953,2 cm³, Maximale Leistung 240
PS bei 7500 U/min
Getriebe 4-Gang + Rückwärtsgang, Höchstgeschwindigkeit 240 km/h

Für Herbert von Karajan –
einen der größten Dirigenten aller Zeiten, der 35 Jahre lang die
Berliner Philharmoniker leitete – verkörperte der Ferrari 250 GT Lusso
eine Art mechanische Musik. In seinem Motor erkannte er die perfekte
Balance aus Präzision, Kraft und absoluter Kontrolle: „Wenn ich Ihrem
Zwölfzylinder lausche, entsteht eine Harmonie, die kein Dirigent je
interpretieren könnte.“ Die gewählte Ausstattung, silbergrau mit roter
Lederausstattung, drückt eine dezente und zurückhaltende Eleganz aus,
ein prägendes Merkmal des Maestros; im Laufe der Zeit besaß er auch
einen 275 GTB und einen 330 GT 2+2.

Nick Mason - FERRARI 250 GTO
Baujahr 1962, Motor 60°-V12, Hubraum 2953,2 cm³, Maximale Leistung 300
PS bei 7400 U/min
Getriebe 5-Gang + Rückwärtsgang, Höchstgeschwindigkeit 280 km/h


Mario Del Monaco - FERRARI 250 GT
CABRIOLET
Baujahr 1957, Motor 60° V12, Hubraum 2953,2 cm³, Leistung 240 PS bei
7000 U/min
Getriebe 4-Gang + Rückwärtsgang, Höchstgeschwindigkeit 252 km/h


Die Ausstellung erkundet die Beziehung zwischen Ferrari und Musik und
untersucht die Verbindung zwischen den Fahrzeugen der Marke und
prominenten Persönlichkeiten der internationalen Musikszene. Der
Ausstellungsrundgang umfasst Fahrzeuge, die Musikern gehören oder von
ihnen gefahren werden, Archiv- und zeitgenössische Fotografien sowie
eigens erstellte Audioinhalte und bietet so einen multidisziplinären
Überblick über diesen kulturellen Dialog.
Maria Callas - FERRARI 250 GT 2+2
Baujahr 1960, Motor 60°-V12, Hubraum 2953,2 cm³, Maximale Leistung 240
PS bei 7000 U/min
Getriebe 5-Gang + Rückwärtsgang, Höchstgeschwindigkeit 230 km/h

1960, auf dem Höhepunkt ihres künstlerischen Erfolgs und inmitten einer
intensiven persönlichen Phase, erhielt Maria
Callas von Aristoteles Onassis einen Ferrari 250 GT 2+2. Dieser
außergewöhnliche viersitzige Gran Turismo aus Maranello, elegant und
komfortabel, verkörpert das Bild der Divina: absolute Klasse,
technische Perfektion und eine kraftvolle Ausdrucksstärke. Eine
symbolträchtige Begegnung von Talent, Prestige und Stil, in der das
Automobil Teil einer Legende wird.

Gino Paoli - FERRARI 275 GTS
Baujahr 1964, Motor 60°-V12, Hubraum 3285,7 cm³, Maximale Leistung 260
PS bei 7000 U/min
Getriebe 5-Gang + Rückwärtsgang, Höchstgeschwindigkeit 242 km/h


Ferrari und Musik teilen ein gemeinsames kreatives Rahmenwerk, das auf
einem Gleichgewicht zwischen technischer Präzision und
Ausdrucksfreiheit basiert. In beiden Bereichen stellt die Performance
einen zentralen Moment dar, ob auf der Bühne oder am Steuer. Die
Ausstellung spiegelt diese Parallele wider, indem sie das Automobil als
persönlichen und kulturellen Ausdruck präsentiert, der mit
künstlerischer Identität verbunden ist. Die Ausstellung stellt Künstler
vor, die Ferrari als Symbol, Inspirationsquelle oder Begleiter auf
ihrem beruflichen und persönlichen Weg gewählt haben. Die ausgestellten
Fahrzeuge dienen als Beleg für diese individuellen Beziehungen.
John Lennon - FERRARI 330 GT 2+2
Baujahr 1964, Motor 60°-V12, Hubraum 3967,4 cm³, Leistung 300 PS bei
6000 U/min
Getriebe 4-Gang + Overdrive + Rückwärtsgang, Höchstgeschwindigkeit 245
km/h

Der Ferrari 330 GT 2+2 wurde Anfang der 1960er-Jahre für Kunden
entwickelt, die die Ferrari-Performance in einem komfortableren und
diskreteren Grand-Touring-Konzept suchten. Diese Ausgewogenheit fand
Anklang bei John Lennon, dem
Gründer der Beatles und einer Schlüsselfigur des Swinging London.
Zwischen Brüssel und London, beeindruckt von der unaufdringlichen
Eleganz des neuen 2+2-Coupés, wählte Lennon einen Ferrari, der ohne
Prahlerei auffiel und seinen persönlichen, unkonventionellen Stil zum
Ausdruck brachte.

Miles Davis - FERRARI 275 GTB4
Baujahr 1966, Motor 60°-V12, Hubraum 3285,7 cm³, Maximale Leistung 300
PS bei 8000 U/min
Getriebe 5-Gang + Rückwärtsgang, Höchstgeschwindigkeit 268 km/h

Miles Davis, eine
Schlüsselfigur der Jazzgeschichte und ein Künstler, der die Sprache des
Jazz neu erfand, sah im Ferrari 275 GTB kein Objekt statischer
Schönheit, sondern ein tiefgreifendes Erlebnis. Wie er selbst sagte:
„Ich fahre keinen Ferrari, weil er schön ist, sondern weil er mich
bewegt.“ Als Ferrari-Flaggschiff der 1960er-Jahre vereint dieser Wagen
technische Präzision mit formaler Kühnheit – Eigenschaften, die Davis’
provokante und innovative Haltung widerspiegeln. Die gewählte
Farbkombination, Rot mit schwarzer Innenausstattung, unterstreicht eine
puristische und direkte sportliche Ästhetik. Als versierter Fahrer
wurde er vom Händler Luigi Chinetti zu einem Wettbewerb eingeladen, der
jedoch nie zustande kam.

Cher - FERRARI 250 LM
Baujahr 1963, Motor 60°-V12, Hubraum 3285,7 cm³, Maximale Leistung 320
PS bei 7500 U/min
Getriebe 5-Gang + Rückwärtsgang, Höchstgeschwindigkeit 287 km/h

Der revolutionäre und unkonventionelle Ferrari 250 Le Mans war eher ein
Prototyp als ein Gran Turismo, ein Nachfolger des 250 GTO und tief
verwurzelt in Ferraris Rennsporterfahrung. Mitte der 1960er-Jahre, als
Sonny & Cher zu einem der gefeiertsten Pop-Duos Amerikas
aufstiegen, wählte Sonny Bono für Cher
einen Ferrari mit radikalem Charakter: den zwölfzylindrigen 250 Le Mans
in Rot mit blauer Stoffinnenausstattung. Der 1964 erworbene Wagen nahm
an bedeutenden internationalen Rennen teil und wurde zum Symbol einer
Ära, in der Kreativität, Erfolg und die Leidenschaft für Maranello Hand
in Hand gingen.

Das Ausstellungsdesign basiert auf visuellen und auditiven Inhalten,
die speziell für das Projekt entwickelt wurden. Eine exklusiv für die
Ausstellung von Chora Media in Zusammenarbeit mit dem Journalisten
Federico Buffa produzierte Podcast-Reihe begleitet die Besucher und
beleuchtet Geschichten und Verbindungen zwischen Musikern und ihren
Autos. Zu den ausgestellten Fahrzeugen gehören Herbert von Karajans 250
GT Lusso, der von Eric Clapton in Auftrag gegebene Einzelanfertigung
SP12, der 512 TR von Weltstar J Balvin und der SF90 XX von Swizz Beatz.
Swizz Beatz - FERRARI SF90XX STRADALE
Baujahr 2023, Motor 90°-V8, Hubraum 3.990 cm³, Maximale Leistung 797 PS
bei 7.900 U/min
Getriebe 8-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (F1) + Rückwärtsgang,
Höchstgeschwindigkeit 320 km/h

Der 2019 vorgestellte SF90 markierte Ferraris Einstieg in die Ära der
serienmäßigen Plug-in-Hybride. Er kombinierte einen Biturbo-V8 mit drei
Elektromotoren und übertrug Formel-1-Technologie auf die Straße. Dieses
Streben nach ultimativer technischer Ausdruckskraft deckt sich mit dem
Weg von Swizz Beatz und Alicia
Keys. Er ist Hip-Hop-Produzent, DJ und Kunstsammler; sie zählt zu den
einflussreichsten Singer-Songwriterinnen ihrer Generation. Musik, Kunst
und Design verschmelzen in ihrem Razor House mit Blick auf den Pazifik,
wo ihre Ferrari-Sammlung Teil eines umfassenderen kreativen Umfelds
ist. In diesem Kontext entwickelte sich der SF90 zum maßgeschneiderten
SF90XX, der in Zusammenarbeit mit dem Ferrari Design Studio und Flavio
Manzoni entstand – mit mehr Leistung, spezieller Software und einem
festen Heckflügel, positioniert an der Grenze zwischen
Hochleistungsfahrzeug und Kunstwerk.

Mick Jagger - FERRARI GTO
Baujahr 1984, Motor 90°-V8, Hubraum 2855 cm³, Maximale Leistung 400 PS
bei 7000 U/min
Getriebe 5-Gang + Rückwärtsgang, Höchstgeschwindigkeit 305 km/h

Der Ferrari GTO von 1984 wurde als extrem limitiertes Sondermodell
konzipiert, basierend auf dem 308 GTB Speciale und inspiriert von der
Einführung der Turbotechnologie in der Formel 1. So entstand ein
leistungsstarker Gran Turismo. Mit nur 272 produzierten Exemplaren
markierte er den Beginn der Ära der modernen Ferrari-Supersportwagen.
In jenen Jahren erwarb Mick Jagger,
Frontmann der Rolling Stones, seinen GTO und holte ihn persönlich in
Maranello ab. Er war mit dem Kennzeichen „Escursionisti Esteri“
zugelassen.

J. Balvin- FERRARI 512 TR
Baujahr 1991, Motor 180°-V12, Hubraum 4943 cm³, Maximale Leistung 428
PS bei 6750 U/min
Getriebe 5-Gang + Rückwärtsgang, Höchstgeschwindigkeit 313 km/h


Little Tony - FERRARI 365 GTB4
Baujahr 1968, Motor 60°-V12, Hubraum 4390,3 cm³, Leistung 352 PS bei
7500 U/min
Getriebe 5-Gang + Rückwärtsgang, Höchstgeschwindigkeit 280 km/h


Eric Clapton - FERRARI SP12 EC
Baujahr 2012, Motor 90°-V8, Hubraum 4499 cm³, Maximale Leistung 570 PS
bei 9000 U/min
Getriebe 7 Gänge + Rückwärtsgang, Höchstgeschwindigkeit 325 km/h

Eric Clapton, einer der
einflussreichsten Musiker der Rockgeschichte mit über 280 Millionen
verkauften Tonträgern und 18 Grammy Awards, beauftragte Ferrari 2012
mit der Entwicklung eines einzigartigen Fahrzeugs, das seinen
persönlichen Geschmack widerspiegeln sollte. Das Ergebnis ist der
Ferrari SP12 EC, entworfen vom Ferrari Design Studio unter der Leitung
von Flavio Manzoni in Zusammenarbeit mit Pininfarina. Basierend auf dem
458 Italia, greift er Elemente des von Clapton selbst spezifizierten
512 BB auf, verfügt über Rechtslenkung für den britischen Markt und
behält die mechanische Konstruktion des 458 bei. So wird er zu einer
persönlichen Synthese aus stilistischer Erinnerung und moderner
Ingenieurskunst.

Jay Chou - FERRARI 12-ZYLINDER SPIDER
Baujahr 2024, Motor 65° V12, Hubraum 6496 cm³, Maximale Leistung 830 PS
bei 9250 U/min
Getriebe 8-Gang + Rückwärtsgang, Höchstgeschwindigkeit 340 km/h


Madonna - FERRARI MONDIAL CABRIOLET
Baujahr 1985, Motor 90°-V8, Hubraum 3185 cm³, Maximale Leistung 270 PS
bei 7000 U/min
Getriebe 5-Gang + Rückwärtsgang, Höchstgeschwindigkeit 250 km/h


Luciano Pavarotti - FERRARI F40
Baujahr 1987, Motor 90°-V8, Hubraum 2936.200 cm³, Maximale Leistung 478
PS bei 7.000 U/min
Getriebe 5-Gang + Rückwärtsgang, Höchstgeschwindigkeit 324 km/h

Der F40, entwickelt aus den GTO Evoluzione-Prototypen und von Enzo
Ferrari zum 40-jährigen Firmenjubiläum in Auftrag gegeben, verkörpert
die ultimative Synthese aus Technologie und Leistung: ein Gran Turismo
mit aus dem Rennsport abgeleiteten Lösungen, gefertigt aus
Verbundwerkstoffen und unter Einbeziehung des Know-hows der Formel 1. Luciano Pavarotti, einer der größten
Tenöre aller Zeiten und eine führende Persönlichkeit der Oper, erwarb
1991, während der Jahre des Projekts „Die drei Tenöre“, ein
serienmäßiges Exemplar in Rosso Ferrari.



Die Hauptgalerie des Museums, die am 10. März 2012 zusammen mit dem
gesamten Museo Enzo Ferrari eröffnet wurde, präsentiert sich
unverkennbar futuristisch. Das Dach des Gebäudes ist von der Form des
Kofferraums klassischer Rennwagen inspiriert. Der Neubau wurde so
konzipiert, dass das ursprüngliche Haus im Mittelpunkt steht und die
neue Galerie die bestehende Struktur einbezieht und ergänzt. Entworfen
wurde das Gebäude von Jan Kaplickys Future Systems, während die
Inneneinrichtung und die kreative Leitung von Andrea Morgante von Shiro
Studio übernommen wurden.


In diesem Haus wurde Enzo Ferrari am 18. Februar 1898 geboren. Und
hier, in der Werkstatt seines Vaters Alfredo, entdeckte der junge Enzo
seine Leidenschaft für Autos, die ihn zu einem der größten Innovatoren
des Jahrhunderts machen sollte. Haus und Werkstatt waren durch eine
Treppe aus rosafarbenem Marmor verbunden, die noch heute existiert.
Enzo erinnerte sich oft an diese Treppe als den Weg, der ihn in die
magische Welt des Automobils führte. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts
gehörte die Familie Ferrari zu den ersten Familien in Modena, die sich
einen De Dion-Bouton leisten konnten. Die Entscheidung, die großen
Fenster offen zu lassen, um natürliches Licht hereinzulassen, war
weniger eine Frage der Ästhetik als der Funktionalität. In der zweiten
Hälfte des 19. Jahrhunderts gab es noch keinen Strom, daher wurde bei
Tageslicht so viel wie möglich gearbeitet.

Wem der viele Text zu lange war und lieber Bewegtbilder mit Musik mag,
kann sich gerne dieses Video antun: