Bukarest

Bucharest - Bucuresti, April 2024

Bukarest (rumänisch București) ist die Hauptstadt Rumäniens. Sie ist mit etwas mehr als 1,7 Millionen Einwohnern die neuntgrößte Stadt der Europäischen Union. Die kosmopolitische Hochkultur und der dominierende französische Einfluss der neubarocken Architektur der Stadt brachten ihr den Beinamen Micul Paris („Kleines Paris“, auch „Paris des Ostens“) ein. In der Amtszeit des rumänischen Diktators Nicolae Ceaușescu wurden weiträumig historische Stadtviertel zerstört, um dem monumentalen Zuckerbäckerstil des Staatsoberhaupts Platz zu machen.

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Reiterstandbild Karl I. (Statuia Ecvestră a lui Carol I) vor der Zentralen Universitätsbibliothek Karl I. (Biblioteca Centrală Universitară Carol I)  an der Piața Revoluției

 Bukarest, April 2024

Denkmal der Wiedergeburt (Memorialul Renașterii) - Hohes Marmordenkmal mit einer Metallkrone zu Ehren der Opfer der rumänischen Revolution von 1989.

 Bukarest, April 2024

Denkmal von Iuliu Maniu (Monumentul lui Iuliu Maniu) an der Piața Revoluției
Iuliu Maniu war dreimaliger Ministerpräsident Rumäniens und eine Schlüsselfigur im Kampf für Demokratie und nationale Einheit. Er verteidigte die Rechte der Rumänen in den turbulenten Zeiten des 20. Jahrhunderts und starb als politischer Gefangener des kommunistischen Regimes. Das Denkmal erinnert an sein Leben, seine Verdienste und seine Opfer und ist ein Ort des Respekts und der historischen Erinnerung für Besucher und Einheimische gleichermaßen.

Das Gebäude im Hintergrund ist das Zentralkomitee der KP (heute Sitz des Innenministeriums, Ministerul Afacerilor Interne) am Piața Revoluției (Revolutionsplatz). Nicolae Ceaușescu hielt seine letzte Rede am 21. Dezember 1989 vom Balkon des Gebäudes des Zentralkomitees der Rumänischen Kommunistischen Partei in Bukarest. Von genau diesem Balkon aus kippte die Stimmung der Menge – Buhrufe, Pfiffe, Chaos – ein Schlüsselmoment der Rumänischen Revolution. Einen Tag später war Ceaușescus Herrschaft vorbei. Drei Tage später wurde er mit seiner Frau exekutiert.

 Bukarest, April 2024

Rumänische Athenäum (Ateneul Român) ist ein berühmtes klassizistisches Konzerthaus von 1888 und Sitz der Staatsphilharmonie George Enescu.

Davor die Statue von Mihai Eminescu (Statuia Lui Mihai Eminescu). Die Statue von Mihai Eminescu wurde 1966 im Garten des Rumänischen Athenäums in Bukarest enthüllt. Das Bronzewerk wurde vom Bildhauer Gheorghe D. Anghel als Hommage an den bedeutendsten rumänischen Dichter geschaffen und zählt zu den geschützten Kulturdenkmälern der Stadt.

 Bukarest, April 2024

Büste von Corneliu Coposu bei der Kretzulescu Kirche (Biserica Kretzulescu), einer orthodoxen Backsteinkirche mit Kirchtürmen aus den 1720er-Jahren sowie Heiligenbildern und Fresken im Innenraum.

 Bukarest, April 2024

Die Kretzulescu-Kirche (rumänisch: Biserica Kretzulescu oder Crețulescu) ist eine orthodoxe Kirche im Zentrum von Bukarest, Rumänien. Sie wurde im Brâncovean-Stil erbaut und befindet sich in der Calea Victoriei 45A, an einer Ecke des Revolutionsplatzes, neben dem ehemaligen Königspalast.

 Bukarest, April 2024

Die Kirche wurde 1720–1722 von dem Bojaren Iordache Crețulescu und seiner Frau Safta, einer Tochter von Fürst Constantin Brâncoveanu, in Auftrag gegeben. Ursprünglich war die Außenfassade bemalt, doch seit der Restaurierung 1935–1936 (unter der Leitung des Architekten Ștefan Balș) besteht sie aus Ziegeln. Die Fresken an der Vorhalle stammen aus der ursprünglichen Bauzeit, während die Fresken im Inneren 1859–1860 von Gheorghe Tattarescu gemalt wurden.

 Bukarest, April 2024

Die Kirche, die beim Erdbeben von Vrancea 1940 beschädigt worden war, wurde 1942/43 wiederaufgebaut. Zu Beginn des kommunistischen Regimes sollte die Kretzulescu-Kirche abgerissen werden, konnte aber dank des Engagements von Architektinnen wie Henriette Delavrancea-Gibory gerettet werden. Nach dem Bukarester Erdbeben von 1977 und der Revolution von 1989 erfolgten weitere Renovierungsarbeiten. Neben der Kirche steht heute eine Gedenkbüste von Corneliu Coposu.

 Bukarest, April 2024

Die Regenschirmstraße (Strada cu Umbrele) in der Pasajul Victoria

 Bukarest, April 2024

Rumänisches Geld hat als Währung den Leu (RON).

 Bukarest, April 2024

Odeon Theater (Teatrul Odeon) am Odeonsplatz (Piața Odeon) mit Mustafa Kemal Atatürk-Denkmal.

 Bukarest, April 2024

Cișmigiu-Park (Grădina Cișmigiu) - Ruhiger, baumbestandener Park im englischen Stil mit See, Rosengarten und Pavillon. Der Cișmigiu-Park (amtlich: „Grădina Cișmigiu“, deutsch: Cișmigiu-Garten) ist der größte und älteste öffentliche Park im Zentrum von Bukarest, Rumänien. Der Park hat eine Fläche von 17 ha.

Uhr von Cișmigiu (Ceasul din Cișmigiu) am Eingang vom Cișmigiu-Park (Grădina Cișmigiu)

 Bukarest, April 2024

Im Herzen von Bukarest gelegen, erstreckt sich der 1860 eingeweihte Cişmigiu-Garten über eine Fläche von 17 Hektar. Der Hain, der sich einst an dieser Stelle befand, besaß eine Tümpel, gespeist von den nahegelegenen Quellen (siehe die heutige Straße Şipotul Fântânilor). Diese Tümpel wird bereits zu Zeiten von Matei Basarab unter dem Namen „Duras Tümpel, des Kaufmanns“ urkundlich erwähnt. Die Geschichte des Parks beginnt mit einem Erlass des Herrschers Alexandru Ipsilanti aus dem Jahr 1779. Aufgrund der wiederholten Überschwemmungen des Flusses Dâmboviţa und der damit einhergehenden Überflutungen ließ er zwei Brunnen errichten. Der Leiter der Anlage wurde „Der Große Cişmigiu“ genannt, daher der Name des Parks.

 Bukarest, April 2024

1830 wurde beschlossen, auf diesem Gelände einen öffentlichen Garten anzulegen, und 1845 begannen die Sanierungs- und Landschaftsgestaltungsarbeiten unter der Leitung des deutschen Landschaftsarchitekten Carl Friedrich Wilhelm Meyer (1817–1852), der zuvor bereits den Kiselsff-Park angelegt hatte. Mit Zustimmung des Herrschers Gheorghe Bibescu verwandelte Meyer die Pfütze in einen wunderschönen See mit einer Abwasseranlage, die erweitert und gereinigt werden sollte. Die Alleen wurden angelegt und über 30.000 einheimische (Ahorn, Linden, Tannen, Ulmen) sowie seltene (Hibiskus, Geißblatt, Kastanie, Platane) Bäume gepflanzt. Der deutsche Botaniker Ulrich Hoffmann und der deutsche Landschaftsmaler Friedrich Rebhuhn prägten die heutige Form des Gartens.

Brücke im Cișmigiu-Park (Grădina Cișmigiu)

 Bukarest, April 2024

Kathedrale St. Josef (Catedrala Catolică "Sfântul Iosif")
Prunkvolle, 1884 geweihte Kirche mit Marmoraltar, Buntglasfenstern und farbenprächtigen Fresken.

 Bukarest, April 2024

Die Kathedrale St. Josef (rumänisch Catedrala Sfântul Iosif) in der rumänischen Hauptstadt Bukarest ist die Bischofskirche des römisch-katholischen Erzbistums Bukarest. Sie wurde 1875–1883 nach Plänen des seinerzeit berühmten Wiener Architekten Friedrich von Schmidt erbaut, am 15. Februar 1884 durch Erzbischof Ignatius Paoli geweiht und gilt als historisches Architekturdenkmal.

 Bukarest, April 2024

Die römisch-katholische Gemeinde in Bukarest wuchs seit der Mitte des 19. Jahrhunderts vor allem durch Zuwanderer aus West-, Mittel- und Südeuropa. Papst Leo XIII. unterzeichnete am 27. April 1883 den apostolischen Brief Praecipuum munus, in dem er das apostolische Vikariat der Walachei zum Erzbistum erklärte und Ignatius Paoli in den Rang eines Erzbischofs beförderte, der die Kathedrale am Freitag, den 15. Februar 1884 einweihte. Der Stuhl des Erzbischofs war jedoch zunächst aus konfessionspolitischen Gründen, nach dem Zweiten Weltkrieg dann auf Druck des kommunistischen Regimes häufig vakant.

Bei der Bombardierung von Bukarest 1944 wurde die Kathedrale stark betroffen. Sie erlitt mehrfach Erdbebenschäden, die schwersten beim Erdbeben von 1977, als auch große Teile der Inneneinrichtung vernichtet wurden.

 Bukarest, April 2024

Die Kirche besitzt eine historische Orgel der Firma Carl Leopold Wegenstein. Sie wurde 1930 unter Wiederverwendung von Pfeifen der kleineren Vorgängerorgel von Joseph Merklin (1892) errichtet. Sie enthält bei drei Manualen und Pedal 54 Register mit 3.375 Pfeifen.

 Bukarest, April 2024

Die St.-Josefs-Kathedrale, nach Plänen des Architekten Friedrich von Schmidt in den Jahren 1875–1883 entstanden, ist eine im Wesentlichen neuromanische Backstein-Basilika, versetzt mit neugotischen Elementen, ohne Querhaus und Turm. Das Gebäude ist 40 m lang und 22 m breit. Die Gliederung der Wände ist durch weiß verputzte Flächen hervorgehoben. An das dreischiffige, fünfjochige Langhaus schließt sich im Süden ein niedrigerer, eingezogener Chor an. Die Portalfassade an der Nordseite enthält eine große Fensterrosette.

 Bukarest, April 2024

Fontänen von Bukarest (Fântânile București)
In der Geschichte des Unirii-Platzes in Bukarest gab es zwei entscheidende Wendepunkte, an denen jeweils das gleiche Ziel verfolgt wurde: Der öffentliche Platz sollte so aufgewertet werden, dass er nicht nur wieder ein beliebter Treffpunkt für die Menschen in Bukarest wird, sondern gleichzeitig die größte Attraktion der Stadt. Bis Mitte der 80er Jahre diente der Platz den Bewohnern als kleiner, aber zentraler Treffpunkt mit überdachten Lebensmittelmärkten. Um sich zur echten Attraktion zu mausern, wurde der Platz zum einen vergrößert, zum anderen wurde ein zentraler großer Brunnen gebaut, sowie 44 weitere Brunnen entlang des anliegenden Unirii-Boulevards. Das Konzept ging zunächst auf, doch die Anlage verfiel mit der Zeit immer mehr, bis sie 2018 kaum noch Wasser führte und einige Teile der Anlage komplett zerstört waren.

 Bukarest, April 2024

Mit ca. 4.500 eingesetzten Komponenten ist die als Bukarest Fontäne bekannte Anlage maximal flexibel und kann über Wasser, Licht und Sound auf beeindruckend vielfältige Art Geschichten erzählen und Emotionen bei den Zuschauern wecken. Die eingesetzte Technik erlaubt es, die gesamte Anlage über die 44 einzelnen Springbrunnen auf einfache Art zu orchestrieren und nach Belieben neue Choreographien zu konfigurieren. Durch dieses zukunftsfähige Setup wird die Anlage davor bewahrt, erneut in Vergessenheit zu geraten und eine Komplettüberholung wie die von 2018 wird so schnell nicht wieder nötig.

Bukarest Fontäne Unirii Platz
Weltrekord: Mit 1,4 km die längste choreografierte Fontänenanlage der Welt in 44 synchronisierten Springbrunnen. Ca. 4500 über DMX ansteuerbare Komponenten.

 Bukarest, April 2024

Die Neue St.-Georgs-Kirche (rumänisch: Biserica Sfântul Gheorghe Nou) ist eine rumänisch-orthodoxe Kirche in Bukarest, Rumänien. Sie liegt an der zentralen Nord-Süd-Achse der Stadt, im Viertel Lipscani. Die Kirche ist dem Heiligen Georg geweiht und eng mit Konstantin Brâncoveanu verbunden: Sie wurde während seiner Regierungszeit erbaut, und er ist dort begraben.

Die Statue von Constantin Brâncoveanu (Statuia lui Constantin Brâncoveanu), geschaffen von Oscar Han im Jahr 1939, ehrt Brâncoveanus Glauben und sein Martyrium. Die über drei Meter hohe Statue zeigt den walachischen Herrscher in Tracht und steht in der Nähe seines Grabes in der Kirche Sfântul Gheorghe Nou. Sie ist ein historisches und kulturelles Denkmal.

 Bukarest, April 2024

Die größte Kirche der Brâncovenesc-Bewegung ähnelt mehreren zeitgenössischen Kirchen in Bukarest, die sich alle hinsichtlich ihres vergrößerten Narthex und ihrer Kreuzform von der Fürstenkirche St. Nikolaus in Curtea de Argeș inspirieren ließen. Der Portikus weist sieben Bögen an der Vorderseite und je drei an den Seiten auf, die auf zwölf Säulen mit blumenverzierten Kapitellen ruhen; das Ganze steht auf einer skulptierten, durchbrochenen Brüstung. Die Decke des Portikus ist in zwei Gewölbe unterteilt, die durch einen breiten Bogen getrennt sind. Der große, quadratische Narthex wird von vier Säulen getragen, die die zentrale Kuppel stützen. Drei auf Säulen ruhende Bögen markieren den Eingang zum Kirchenschiff; dahinter folgt die schmalere Krypta, die von einem sehr breiten Bogen überdacht wird. Die Seitenapsiden sind leicht reliefartig und etwas breiter als der Narthex. Eine zweite, größere Kuppel erhebt sich über dem Kirchenschiff; beide sind achteckig mit quadratischen Basen. Säulen, Brüstungen und Kuppeln stammen alle aus der Balș-Restaurierung.

 Bukarest, April 2024

Die Fassaden sind durch ein breites, ornamentales Gesims in zwei nahezu gleich große Abschnitte unterteilt. Der untere Teil besteht aus rechteckigen Feldern mit dazwischenliegenden Fenstern; die Rahmen sind aus Stein gefertigt. Die oberen Felder haben dieselben Abmessungen, jedoch Blendbögen. Die Kuppeln weisen schmale Fenster innerhalb einer Reihe immer kleiner werdender Bögen auf. Die Kuppelbasen sind ebenfalls mit Blendbögen versehen. Reliquien des Heiligen Nikolaus werden ausgestellt; sie wurden 1599 in die Walachei gebracht, mit vergoldetem Silber überzogen und von Michael dem Tapferen, Doamna Stanca und ihrem Sohn Nicolae Pătrașcu in ein kleines Reliquiar aus Sterlingsilber gelegt.

 Bukarest, April 2024

Die Reliquien von Brâncoveanu, seinen Söhnen und seinem Berater Văcărescu, die 1992 als Märtyrer heiliggesprochen wurden, befinden sich ebenfalls im Inneren. Ursprünglich wurde der Name des Fürsten nur von seiner Witwe und Tochter auf dem silbernen Kandelaber über dem Grab eingraviert; eine Inschrift aus dem Jahr 1720 auf diesem Kandelaber wurde erst 1914 von Iorga entdeckt. Die hölzerne Ikonostase von Brâncoveanu ist gut erhalten und besteht aus mehreren Bogenreihen und kleinen Säulen, die reich mit floralen Elementen verziert sind; die Gesimse, die die Ebenen unterteilen, sind durchbrochen. Während ihrer Restaurierung wurde sie vorübergehend durch die neugotische Ikonostase der Kirche von Bradu-Staicu ersetzt, die 1987 abgerissen wurde. König Michael I. besuchte die Kirche zu Ostern 1992 anlässlich seiner Rückkehr nach Rumänien nach 44 Jahren im Exil.

 Bukarest, April 2024

Die Kirche wurde zwischen 1851 und 1855 unter der Leitung des Architekten Xavier Villacrosse repariert; Constantin Lecca und Mișu Popp gestalteten den Innenraum. Dieser Eingriff, so Nicolae Iorga, „verunstaltete“ ein „strahlendes Denkmal muntenischer Architektur“. Der Garten wurde in den 1860er Jahren angelegt. Das Erdbeben von 1940 verursachte schwere Schäden und ließ den Glockenturm samt Uhrwerk einstürzen. Es folgten Reparaturen, wobei die Malereien 1950 restauriert wurden. Eine Restaurierung unter der Leitung von Ștefan Balș und mit Beteiligung von Henrieta Delavrancea begann 1968 und wurde 1987 weitgehend abgeschlossen. Man versuchte, das ursprüngliche Erscheinungsbild der Kirche wiederherzustellen, stieß aber auch auf Kritik. 1998 wurde mit der Anbringung neuer Fresken im Innenraum begonnen.

 Bukarest, April 2024

 Bukarest, April 2024

 Bukarest, April 2024

Spitalul Colțea (Krankenhaus Colțea) ist ein Krankenhaus im 3. Sektor der Stadt Bukarest. Es beherbergte eine der ersten Medizinschulen Rumäniens: Akademie der Medizinischen Wissenschaften (Academia De Ştiinţe Medicale).

Das Krankenhaus Colțea wurde am 14. Dezember 1704 als erstes Krankenhaus in Bukarest eröffnet. Angrenzend an das Krankenhaus befand sich schon davor das Colțea-Kloster, das zwischen 1695 und 1697 erbaut wurde und dessen Klosterkirche auch heute noch existiert. Ursprünglich verfügte das Krankenhaus über 24 Betten. An das Krankenhaus wurden noch weitere Gebäude wie die Medizinschule, ein Gasthaus und mehrere Lager für Heilpflanzen angebaut, bevor im Jahre 1719 eine Mauer zum Schutz vor Überfällen um den ganzen Gesundheitskomplex errichtet wurde. Nach dem Erdbeben im Jahre 1802 wurde das Gebäude 1836–1842 wiedererbaut, doch wegen weiterer Erdbeben 1887 erneut abgerissen, um für den heutigen Colțea-Palast Platz zu schaffen, der auch heute noch als Krankenhaus dient.

 Bukarest, April 2024

Die Colțea-Kirche, auch bekannt als Kirche der Heiligen Drei Hierarchen (rumänisch: Biserica Colțea), ist eine rumänisch-orthodoxe Kirche aus dem 16. Jahrhundert, die sich unweit des Universitätsplatzes in Bukarest befindet. Sie ist den Heiligen Drei Hierarchen geweiht.

Drei-Hierarchen-Kirche - Coltea (Biserica Sfintii Trei Ierarhi - Coltea)

 Bukarest, April 2024

„Die drei Heiligen Hierarchen“ – Kirche von Colțea
Erbaut vom Konstabler Mihai Cantacuzino auf dem von den Nachkommen des Clucer Colțea Doicescu erworbenen Land, ersetzte sie die Holzkirche des Sluger Udrea (1641–1642) und wurde am 18. Oktober 1702 geweiht. Sie gilt als repräsentatives Denkmal des Brancovan-Stils durch ihre harmonischen Proportionen und die dekorativen Techniken, die lokale Tradition mit orientalischen, barocken und spätrenaissancezeitlichen Einflüssen verbinden. Die originalen Außenfresken werden Pârvu Mutu zugeschrieben, die Ölgemälde im Inneren stammen von Gh. Tattarescu (1871).

 Bukarest, April 2024

Die Statue zeigt den rumänischen Dramatiker, Kurzgeschichtenautor, Journalisten, Publizisten und Theatermanager Ion Luca Caragiale und  befindet sich vor dem Nationaltheater "Ion Luca Caragiale".  Die Skulptur wurde von dem rumänischen Bildhauer Ioan Iacob entworfen.  Die ungewöhnliche Darstellung zeigt Caragiale in einer entspannten, fast schwebenden Pose, die seine unkonventionelle Art widerspiegelt.

 Bukarest, April 2024

Dies ist die Skulptur "Der Heuwagen" (Căruța cu paiațe) des rumänischen Bildhauers Ioan Bolborea. Die Bronzeskulptur befindet sich in Bukarest vor dem Nationaltheater Ion Luca Caragiale.  Sie wurde 1999 enthüllt und zeigt eine Gruppe von Artisten und Musikern auf einem Wagen.  Das Werk ist bekannt für seinen dynamischen und ausdrucksstarken Stil. Es handelt sich um 16 Skulpturen des Künstlers Ioan Bolborea, die bekannte Figuren aus den Werken von Ion Luca Caragiale darstellen.

 Bukarest, April 2024

Grand Hotel Bucharest und die Skulptur "Der Heuwagen" (Căruța cu paiațe) des rumänischen Bildhauers Ioan Bolborea am Parcul TNB.

 Bukarest, April 2024

Der Suţu-Palast ist eine der ältesten Adelsresidenzen Bukarests und eines der wenigen Gebäude, die seit über 150 Jahren unverändert geblieben sind. Er wurde zwischen 1833 und 1835 von Costache Suţu nach den Entwürfen der Architekten Conrad Schwink und Johann Veit erbaut. Bis ins 20. Jahrhundert war der Palast ein Privathaus und wurde 1956 zum neuen Hauptsitz des Bukarester Stadtmuseums (Muzeul Municipiului București), das noch im selben Jahr für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Seit seiner Eröffnung beherbergt das Museum zahlreiche Sammlungen und Ausstellungen zur Geschichte Bukarests sowie zu anderen Aspekten des Stadtlebens.

 Bukarest, April 2024

Colțea Klinikum (Spitalul Clinic Colțea) mit Statue von Mihail Cantacuzino (Statuia lui Mihail Cantacuzino)

 Bukarest, April 2024

Neue St.-Georgs-Kirche (Biserica Sfântul Gheorghe Nou) mit Statue von Constantin Brâncoveanu (Statuia lui Constantin Brâncoveanu)

 Bukarest, April 2024

Fontänen von Bukarest (Fântânile București) am Piața Unirii, București, Rumänien

 Bukarest, April 2024

Fontänen von Bukarest (Fântânile București) am Piața Unirii, București, Rumänien

 Bukarest, April 2024

Jahreszeitenbrunnen (Fântânile Anotimpurilor) am Bulevardul Unirii beim Piața Constituției vor dem Palast des Volkes (Palatul Parlamentului)

 Bukarest, April 2024

Piața Constituției vor dem Palast des Volkes (Palatul Parlamentului) - Kolossales Parlamentsgebäude und internationales Konferenzzentrum mit reich verzierten Innenräumen.

 Bukarest, April 2024

Die alte Kirche „Heiliger Spyridon“ (Biserica Sfântul Spiridon Vechi)

 Bukarest, April 2024

Pod Pietonal Dâmbovița als Aussichtspunkt auf den Fluss Dâmbovița

 Bukarest, April 2024

CEC-Palast (Casa de Economii și Consemnațiuni) - Berühmtes Bankgebäude von 1900 mit verglaster Kuppel und kunstvollen architektonischen Details.

Sparkassenpalast 1896-1900. Architekt: Paul Gottereau. Das Gebäude, ein typisches Beispiel des Akademismus, zeichnet sich durch seine Kuppel aus Glas und Metall aus. Es befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Klosters „Sankt Johannes der Große“.

 Bukarest, April 2024

Zlatari-Kirche (Biserica Zlătari) in der Calea Victoriei

 Bukarest, April 2024

Nationaler Millitärverein (Cercul Militar Național) am Flaggenplatz (Piața Drapelului)
Der Flaggenplatz (Piața Drapelului), auch Dreifarbenplatz (Piața Tricolorului) genannt, ist ein kleiner öffentlicher Platz an der Kreuzung von Siegesallee und Königin-Elisabeth-Boulevard in der historischen Altstadt von Bukarest. In der Mitte des Platzes weht eine große rumänische Flagge, daher der Name Flaggenplatz bzw. Dreifarbenplatz, der sich auf die drei Farben der rumänischen Flagge bezieht.

Neben der Flagge befindet sich der Sărindar-Brunnen, ein Denkmal für das ehemalige Sărindar-Kloster, das sich einst an diesem Ort befand.

 Bukarest, April 2024

Odeon-Theater (Teatrul Odeon) am Odeonsplatz (Piața Odeon) mit Mustafa Kemal Atatürk-Denkmal

 Bukarest, April 2024

Grand Hotel Continental Bucharest an der Calea Victoriei

 Bukarest, April 2024

Kretzulescu Kirche (Biserica Kretzulescu) mit der Büste von Corneliu Coposu (Bust Corneliu Coposu)

 Bukarest, April 2024

Denkmal der Wiedergeburt (Memorialul Renașterii) am Piața Revoluției vor dem Ministerium für Arbeit und soziale Solidarität (Ministerul Muncii și Justiției Sociale) und Innenministerium (Ministerul Afacerilor Interne)

 Bukarest, April 2024

Nationales Kunstmuseum von Rumänien (Muzeul Național de Artă)

 Bukarest, April 2024

Zentrale Universitätsbibliothek Karl I. (Biblioteca Centrală Universitară Carol I) mit Reiterstandbild Karl I.
(Statuia Ecvestră a lui Carol I)

 Bukarest, April 2024

Rumänische Athenäum (Ateneul Român)

 Bukarest, April 2024

Aussicht auf den Bulevardul Nicolae Bălcescu

 Bukarest, April 2024

Mihai Viteazul (Michael der Tapfere) (1558 - 1601) war Woiwode der Walachei (1593–1601), von Siebenbürgen (1599–1600) und der Moldau (1600). Er ist einer der rumänischen Nationalhelden, da er das erste Mal für vier Monate die drei heute zu Rumänien gehörenden Fürstentümer unter seiner Herrschaft vereinigte.

Statue von Michael der Tapfere (Mihai Viteazul) am Universitätsplatz (Piața Universității)

 Bukarest, April 2024

Der Universitätsplatz (Piața Universității) befindet sich in der Bukarester Innenstadt, vor der dortigen Universität. Auf dem Platz befinden sich vier Statuen, welche Ion Heliade-Rădulescu, Michael den Tapferen, Gheorghe Lazăr und Spiru Haret darstellen.

 Bukarest, April 2024

Die Macca-Villacrosse-Passage (Pasajul Macca-Villacrosse)
Idyllische Passage aus dem 19. Jh. mit vielen Bars und Restaurants sowie gelber Glasüberdachung.

Rechts an der Calea Victoriei, direkt gegenüber dem Polizeipräsidium der Hauptstadt und in der Nähe des Dacia-Palastes, befinden sich die beiden eleganten Passagen Macca und Villacrosse. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts erwarb der hohe Beamte Serafim, ein Übersetzer des französischen Konsulats in Bukarest, ein Anwesen im Slum Doamnei, an der Seite zur Mogosoaia-Brücke. Später teilte er das Anwesen als Mitgift unter seinen Töchtern Polixenia und Anastasia auf, als diese Xavier Villacrosse, den Chefarchitekten von Bukarest (1837–1841), bzw. den Pelzhändler und liberalen Politiker Mihail Macca heirateten. Zwischen 1960 und 1990 trug die Passage den Namen Pasajul Bijuteria („Schmuckladenpassage“), erhielt aber später ihren ursprünglichen Namen zurück.

 Bukarest, April 2024

Pasajul Macca-Vilacrosse (Passage Macca-Villacrosse) ist eine gabelförmige, mit gelbem Glas bedeckte Arkadenstraße im Zentrum von Bukarest, Rumänien, deren Konstruktion im Jahr 1891 vollendet worden ist.

Die beiden schmalen Straßen sind mit einem Glasdach überdeckt, so dass sie sowohl natürliches Licht als auch gleichzeitig Schutz vor Regen bieten. Das Erdgeschoss wurde für Geschäfte bestimmt, während die Zimmer auf der ersten Etage vermietet wurden. Ein Zweig der Passage wurde Vilacrosse genannt, während der andere Macca genannt wurde, nach Mihalache Macca, dem Bruder des Erbauers. Die zwei Enden öffnen sich auf die Calea Victoriei, eine der Hauptstraßen von Bukarest, das andere Ende in Richtung der Nationalbank in der Altstadt Lipscani.

 Bukarest, April 2024

Denkmal für Eugeniu Carada vor dem Hauptgebäude der Nationalbank von Rumänien (BNR) in der Altstadt von Bukarest. Eugeniu Carada (1836-1910) war ein rumänischer Politiker, Journalist und Gründer der Nationalbank von Rumänien. Die Skulptur wurde 1924 vom rumänischen Bildhauer Ion Jalea geschaffen. Das Denkmal zeigt Carada als Büste auf einem hohen Sockel, flankiert von allegorischen Figuren, die den Handel (links) und die Landwirtschaft (rechts) symbolisieren. Es ehrt Caradas wesentlichen Beitrag zur rumänischen Finanzwelt und zur Gründung der Zentralbank des Landes.

 Bukarest, April 2024

Kloster Stavropoleos (Biserica Mănăstirii "Stavropoleos")
Orthodoxes Kloster und Kirche von 1724, nach einem Erdbeben im frühen 20. Jh. teilweise wiederaufgebaut.

Die Stavropoleos-Kirche ist eine orthodoxe Kirche im Brincoveanu-Stil, die sich im Herzen Bukarests befindet. Sie ist den Erzengeln Michael und Gabriel geweiht. Der Name Stavropoleos leitet sich vom rumänischen Wort für das griechische Stauropolis („Stadt des Kreuzes“) ab. Erbaut wurde die Kirche 1724 von Archimandrit Ioanichie Stratonikeas während der zweiten Regierungszeit von Nicolae Mavrocordat (Herrscher der Walachei von 1719 bis 1730). Innerhalb des Geländes seines Gasthauses errichtete Ioanichie sowohl die Kirche als auch ein Kloster, dessen Finanzierung vom Gasthaus übernommen wurde (eine damals übliche Praxis). 1726 wurde Abt Ioanichie zum Metropoliten von Stavropoleos und Exarchen der Region Karien gewählt. Zu dieser Zeit erhielt das von ihm erbaute Kloster den Namen Stavropoleos, nach der alten Metropole. Am 7. Februar 1742 starb Ionichie im Alter von 61 Jahren und wurde in der Kirche beigesetzt. Von den ursprünglichen Kloster- und Gasthausgebäuden ist nur die Kirche erhalten geblieben. Daneben steht ein Gebäude aus dem frühen 20. Jahrhundert, das eine Bibliothek, einen Konferenzsaal und eine Galerie mit alten Ikonen (aus dem frühen 18. Jahrhundert) und Kultgegenständen sowie Freskenfragmenten aus während der kommunistischen Herrschaft zerstörten Kirchen beherbergt. Das neue Gebäude wurde vom Architekten Ion Mincu entworfen.

 Bukarest, April 2024

Das Kloster Stavropoleos (rumänisch Mănăstirea Stavropoleos) ist ein Rumänisch-Orthodoxes Kloster in Bukarest. Es wurde 1724 im Brâncoveanu-Stil von dem griechischen Mönch Ioanichie Stratonikeas gebaut und gilt als eines der schönsten und bedeutendsten Architekturdenkmäler der rumänischen Hauptstadt. Die Kirche ist den heiligen Erzengeln Michael und Gabriel geweiht.

 Bukarest, April 2024

Ioanichie baute hier zunächst im Jahr 1720 eine Karawanserei. Die Kirche und das Kloster wurden im Innenhof der Herberge während der zweiten Herrschaftszeit des Fürsten Nicolae Mavrocordat in der Walachei (1719–1730) errichtet. Mit ihm begann in den rumänischen Fürstentümern faktisch die sogenannte Phanariotenzeit. Finanziert wurde das Kloster (wie die meisten Bukarester Klöster der Zeit) durch die Einnahmen der dazugehörigen Herberge.

 Bukarest, April 2024

Das Kloster liegt im Zentrum von Bukarest in der gleichnamigen Straße (rumänisch Strada Stavropoleos), unweit der Calea Victoriei, der historisch bedeutendsten Straße der Altstadt von Bukarest. Vom ursprünglichen Gebäudekomplex ist nur die Kirche erhalten geblieben. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden nach Plänen des Architekten Ion Mincu ein neuer Innenhof und ein Gebäude errichtet, das heute neben den Nonnenzellen eine Bibliothek, einen Konferenzsaal und eine Sammlung alter Ikonen und Kultgegenstände sowie einige Fresken der vom kommunistischen Regime zerstörten Bukarester Kirchen beherbergt.

 Bukarest, April 2024

Eine vielbeachtete Besonderheit der Kirche ist der seit 1994 bestehende, national wie international geschätzte Kirchenchor (Grupul Stavropoleos), der die alten Traditionen der byzantinischen und postbyzantinischen Musik wieder belebt.

 Bukarest, April 2024

Die Kreuze aus dem Stavropoleos-Kloster im Innenhof

 Bukarest, April 2024

Cărturești Carusel ist eine Buchhandlung in der Lipscani 55 in der Altstadt von Bukarest in Rumänien. Das Gebäude, das heute eine Buchhandlung beherbergt, wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts im Auftrag der Bankiersfamilie Chrissoveloni erbaut. Während der ersten Jahrzehnte seines Bestehens war in dem Haus die Hauptfiliale des Bankhauses Chrissoveloni untergebracht und später ein Gemischtwarenladen. Gegen Ende der 1990er bis Anfang der 2000er Jahre verfiel das Gebäude. Nach fünfjähriger Restaurierung öffnete es im Jahre 2015 als Buchladen.

 Bukarest, April 2024

In der Altstadt von Bukarest befindet sich ein Buchladen, in dem man Tage verbringen könnte. Auf sechs Etagen kannst du bei Cărturești Carusel – was übersetzt so viel wie Karussell des Lichts bedeutet – in Tausenden Büchern schmökern. Das Gebäude, in dem sich die Buchhandlung befindet, wurde lange dem Verfall überlassen. Heute laden viele gemütliche Ecken dazu ein, für eine Weile in ein Buch reinzuschnuppern. Wer müde wird, kann sich im Bistro im obersten Stock mit Kaffee und Kuchen stärken.

 Bukarest, April 2024

Statue des „Wolfes von Rom“ am Piata Roma - Lupoaica (Lupa Capitolina)
Sie wurde von der Stadt Rom anlässlich der Eröffnung der rumänischen Generalausstellung im Jahr 1906 im Carol Park errichtet, um die lateinische Identität des rumänischen Volkes zu feiern.

 Bukarest, April 2024

Verkündigungskirche „St. Antonius“ (Biserica "Sfântul Anton")
Die Kirche „Verkündigung“ und „Sankt Antonius“ (Fürstliche Kirche am Alten Hof) wurde 1559 von Mircea Ciobanul gegründet und gilt als älteste Kirche Bukarests. Nach dem großen Brand von 1847 erhielt sie durch Reparaturen (Architekt I. Schlatter) ein neugotisches Erscheinungsbild und wurde durch die Restaurierungen von 1914 (Architekt Gh. Lupu) und 1928–1935 (Architekt H. Teodoru) in ihre ursprüngliche Form zurückversetzt. Die Fassadengestaltung ist typisch für die Sakralbauten der Walachei im 16. Jahrhundert: Sichtbare Ziegelreihen wechseln sich mit Gipsplatten ab. Bemerkenswert ist das geschnitzte Steinportal (1715).

 Bukarest, April 2024

Die Kirche Curtea Veche - Biserica Curtea Veche - , auch Sankt Antonius, Verkündigungskirche oder alte Hofkirche genannt ist das älteste erhaltene Bauwerk von Bukarest. Die Dreikonchenanlage wurde von Mircea Ciobanul nach 1545 gestiftet und nach dem Tod des Stifters vollendet. Anfangs diente sie dem angrenzenden Fürstenhof Curtea Veche, nach dem sie auch benannt ist, als Kapelle.

 Bukarest, April 2024

In der Hofkirche wurden alle Fürsten der Walachei bis 1842 gesalbt. Im Laufe der Zeit wurde das Gebäude mehrfach durch Kriege, Brände und Erdbeben beschädigt und von mehreren Fürsten umgebaut oder saniert. Bei einer Restauration in den Jahren 1928 bis 1938 wurde der ursprüngliche Zustand annähernd wieder hergestellt.

Das Besondere an dem Bauwerk sind die rötlichen Streifenornamente und der reliefartige Kranz aus Wellenlinien am oberen Teil der Fassade. Ungewöhnlich für eine Kirche der Walachei sind auch die Strebepfeiler, die aus der moldauischen Architektur übernommen wurden. Die heutigen etwas länglichen Fenster im Stil der Neugotik stammen aus dem 19. Jh..

 Bukarest, April 2024

Die Kirche des Heiligen Antonius des Großen ist die älteste Kirche Bukarests. Sie wurde von Fürst Mircea Ciobanul während seiner zweiten Regierungszeit (1558–1559) erbaut. Der Fürst ließ das Gotteshaus als Fürstenkirche an der Stelle einer Vorgängerkirche errichten, die von Fürst Mircea dem Alten, dem Gründer des Fürstenhofs (1398–1401), erbaut worden war. 1715 fügte Fürst Ştefan Cantacuzino dem Kircheneingang eine imposante Steinvorhalle hinzu.

Am 23. März 1847 brannte das Zentrum Bukarests nieder. Auch Teile der Verkündigungskirche wurden zerstört. Das Feuer vernichtete zudem die nahegelegene kleine Kirche des Heiligen Antonius, deren Weihefest in die Fürstenkirche verlegt worden war. Die Gemälde wurden 1847 von dem berühmten Maler Constantin Lecca und der Lettner von Babic unter der Leitung des Architekten Gh. Lupu restauriert.

 Bukarest, April 2024

Curtea Veche – Fürstenhof und Hofkirche
Der alte Fürstenhof wurde zwischen 1386 und 1418 erbaut und war der erste Fürstenhof der Hauptstadt. Mircea der Ältere, unter dessen Herrschaft der Fürstenhof errichtet wurde, gilt als einer der wichtigsten Fürsten der Walachei. Er war der Großvater von dem sagenumwobenen Vlad III Drăculea, der im 15. Jahrhundert ebenfalls im alten Fürstenhof lebte.

Die Kirche des Heiligen Antonius ist ein eindrucksvolles Beispiel für die in Europa einzigartigen Konstruktionslösungen und dekorativen Effekte, die mit Ziegeln erzielt werden können. Es ist erstaunlich, welch eindrucksvolle Wirkung die Linien der Ziegelviertel und -dreiecke an den Kirchenwänden erzielen.

 Bukarest, April 2024

Die alte Hofkirche Curtea Veche (auch Sankt Antonius, Verkündigungskirche oder genannt) ist das älteste erhaltene Bauwerk Bukarests. Die Biserica wurde um 1545 von Mircea Ciobanul, dem damaligen Fürsten der Walachei, gestiftet und nach seinem Tod fertig gebaut. Sie ist nach dem angrenzenden Fürstenhof Curtea Veche benannt und diente diesem als Kapelle. In der Biserica Curtea Veche wurden bis 1842 alle Fürsten der Walachei gesalbt.

 Bukarest, April 2024

Der Curtea Veche ist ein „Freiluft-Museum“. Auf einer Fläche von 5000qm lässt sich der alte Fürstenhof bestaunen. Das Museum ist täglich zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet.

 Bukarest, April 2024

Statue von Șerban Cantacuxino (Statuia lui Şerban Cantacuzino), Herrscher der Walachei zwischen 1678 und 1688, aus der großen byzantinischen Familie der Cantacuzines. Zu seiner Zeit wurde die erste Bibel in rumänischer Sprache gedruckt (1688), die auf der Statue abgebildet ist.

 Bukarest, April 2024

Dealul Mitropoliei ist ein Hügel im Zentrum Bukurests mit einem Komplex aus religiösen und administrativen Gebäuden aus verschiedenen Epochen. Neben der Kathedrale stehen hier das Patriarchalpalais, der Glockenturm und andere historische Strukturen, die zusammen ein visuell prägnantes Ensemble bilden. Der Hügel wurde Ende des 17. Jahrhunderts zu einem religiösen Zentrum, als die Kathedrale erbaut wurde, um als Sitz der rumänischen Kirche zu dienen. Im Laufe der Jahrzehnte wurden zusätzliche Gebäude hinzugefügt, die den Komplex zu einem Symbol der kirchlichen und politischen Macht erweiterten.

Hauptsitz des rumänischen Patriarchats mit der Patriarchalkirche (Ursprungskirche aus dem 17. Jhr.) mit den Gebeinen des Heiligen Dimitris - Beschützer der Stadt und des Landes.

 Bukarest, April 2024

 Bukarest, April 2024

Patriarchalkathedrale „Heilige Kaiser Konstantin und Helena“ (Catedrala Patriarhală din București)
Gegründet von Fürst Konstantin Şerban Basarab nach dem Vorbild der Klosterkirche Curtea de Argeş an der Stelle der von Oprea Luzbaşa erbauten hölzernen Einsiedelei. Die heutigen Wandmalereien stammen von Dimitrie Belizarie (1932–1935). Lediglich die Ikone des Kirchenpatrons über dem Portal ist von den ursprünglichen Fresken (1665) erhalten. 1668 wurde sie zur Metropolitankathedrale und 1925 zur Patriarchalkathedrale erhoben.

 Bukarest, April 2024

Die Patriarchalkathedrale von Bukarest mit dem Patrozinium der Heiligen Konstantin und Helena (rumän. Catedrala Patriarhală Sf. Împărați Constantin și Elena) ist die Kathedrale des Patriarchen der rumänisch-orthodoxen Kirche in der rumänischen Hauptstadt Bukarest.

 Bukarest, April 2024

 Bukarest, April 2024

Die heutige Kathedrale entstand als Teil eines Klosters, das Constantin Șerban Basarab, Fürst der Walachei, im Jahr 1656 gründete. Sie wurde 1658 geweiht. Wenige Jahre später wurde das Kloster Sitz des Metropoliten von Bukarest. 1925 erhielt die rumänisch-orthodoxe Kirche den Rang eines Patriarchats und die Metropolitankirche wurde zur Patriarchalkathedrale erhoben – zunächst mit der Absicht, später eine größere Kathedrale zu bauen. Stattdessen wurde die vorhandene Kathedrale im 18., 19., 20. und 21. Jahrhundert schrittweise restauriert, nach Westen erweitert und reicher ausgestattet. In den 1960er Jahren wurde dabei anhand des Vorbilds der Kathedrale von Argeș eine Wiederannäherung an den ursprünglichen Zustand angestrebt.

 Bukarest, April 2024

Die Kathedrale ist im Kern ein Zentralbau mit Kuppel auf dem Grundriss eines griechischen Kreuzes. Nach Westen ist sie um einen Vorbau mit einer weiteren Haupt- und mehreren Nebenkuppeln sowie um einen mosaikengeschmückten Narthex ergänzt. Die reiche Ausstattung mit Bauschmuck, Ikonen, Fresken und Schnitzwerk stammt aus allen Jahrhunderten ihrer Geschichte.

 Bukarest, April 2024

Der Patriarchenpalast (ehemals Palast der Abgeordnetenkammer, rumänisch Palatul Patriarhiei) ist ein denkmalgeschütztes Gebäude im 4. Sektor in Bukarest, der Hauptstadt von Rumänien. Eine erste urkundliche Erwähnung des Hügels, auf dem der Palast der Abgeordnetenkammer gebaut wurde, stammt aus dem Jahr 1650. Zu der Zeit wurde auf dem Hügel Wein für die Mönche von der damals schon existierenden Patriarchalkathedrale von Bukarest angebaut. Aus dem 17. Jahrhundert ist das Eingangstor im Brâncoveanu-Stil erhalten. Erst um 1700 entstand dort der Palast der Abgeordnetenkammer. Die 80 Meter lange Fassade des Gebäudes ist im neoklassizistischen Stil gestaltet. Der zentrale Eingang wird von einer Säulenhalle mit sechs ionischen Säulen, von denen vier jeweils in Zweiergruppen angeordnet sind, dominiert. Die seitliche Fassade im Nordosten ist symmetrisch, und die durchgestaltete Architektur gibt ihr eine beeindruckende Form. Nur von der Straße der Vereinten Nationen aus sind die vier Ebenen des Gebäudes zu sehen.

Patriarchenpalast (Palatul Patriarhiei)
Aufgrund einer Veranstaltung werde ich aus dem Foyer gleich wieder hinausbefördert.

 Bukarest, April 2024

Patriarchale Residenz (Reședința Patriarhală) am Dealul Mitropoliei

 Bukarest, April 2024

Eingang A1 zum Besucherzentrum im Palast des Volkes (Palatul Parlamentului)

 Bukarest, April 2024

Der prächtige Parlamentspalast in Bukarest, Rumänien, ist das zweitgrößte Verwaltungsgebäude der Welt und verfügt über beeindruckende Dimensionen und eine bewegte Geschichte. Es ist das schwerste und zweitgrößte Verwaltungsgebäude der Welt. Mit einer Fläche von 365.000 Quadratmetern ist der Parlamentspalast das zweitgrößte Verwaltungsgebäude der Welt. Es ist nicht nur groß, sondern mit einem Gewicht von 4,098 Millionen Tonnen auch das schwerste Gebäude der Welt. Der Palast trägt auch den Titel des teuersten Verwaltungsgebäudes, das jemals gebaut wurde.

 Bukarest, April 2024

Der Parlamentspalast Bukarest hat viele Namen. Der imposante Parlamentspalast in Bukarest, Rumänien, ist unter mehreren Namen bekannt, die seine historische und politische Bedeutung widerspiegeln. Im Volksmund wird es oft "Haus des Volkes Bukarest" oder "Volkspalast Bukarest" genannt. Andere Namen sind "Palast des Volkes", "Haus der Republik", "Rumänisches Parlament" und "Ceausescu-Palast".

 Bukarest, April 2024

Das rumänische Parlamentsgebäude hat eine immense Funktionalität. Der Parlamentspalast hat mehrere Funktionen, unter anderem beherbergt er das rumänische Parlament, Museen und Konferenzzentren. Er ist Gastgeber der Abgeordnetenkammer und des Senats und bietet Ausstellungshallen und eine Tiefgarage für 20.000 Autos. Mit mehreren Stockwerken unter der Erde gibt es sogar Atombunker und Geheimtunnel.

 Bukarest, April 2024

Der Bau des Parlamentsgebäudes war sehr umstritten. Der Bau des Parlamentspalastes verursachte immense finanzielle und soziale Kosten, die auf Milliarden von Dollar geschätzt werden. Tausende von Einwohnern wurden dadurch vertrieben, was zu weit verbreiteter Unzufriedenheit führte. Das Projekt zerstörte über Nacht ganze Stadtteile, vertrieb 40.000 Menschen und zerstörte 9.000 Häuser sowie historische Denkmäler und Kirchen.

 Bukarest, April 2024

Die Architekten haben einen innovativen Ansatz für die Architekturvisualisierung gewählt. Für den Bau des Parlamentspalastes wurden detaillierte Schaumstoffmodelle im Maßstab 1/1000 angefertigt, die die Stadt Bukarest mit ihren Straßen, Plätzen, Gebäuden und Wahrzeichen zeigen. Dieser innovative Ansatz erleichterte dem Ehepaar Ceaușescu das Verständnis der architektonischen Entwürfe, da sie durch die Modelle navigierten und Anweisungen gaben, was zu häufigen Änderungen der Entwürfe führte.

 Bukarest, April 2024

Die Instandhaltung des Gebäudes hat einen hohen Preis. Die Instandhaltung des Parlamentsgebäudes in Bukarest ist keine kleine Leistung. Aufgrund seiner enormen Größe und der komplizierten Architektur erfordert das Gebäude einen erheblichen Unterhaltungsaufwand, der jährlich mehr als 6 Millionen Euro kostet. Dazu gehören auch Maßnahmen zur Erhaltung der strukturellen Integrität des Gebäudes und zur Bewahrung seiner üppigen Innenausstattung.

 Bukarest, April 2024

Der Aufwand für seine Konstruktion war enorm. Am Bau des Volkspalastes in Bukarest waren etwa 100.000 Arbeiter beteiligt, von denen bis zu 20.000 24 Stunden am Tag in drei Schichten arbeiteten. Tragischerweise ist eine beträchtliche Anzahl von Menschen durch Unfälle ums Leben gekommen. Außerdem waren zwischen 1984 und 1990 rund 12.000 Soldaten an den Bauarbeiten beteiligt.

 Bukarest, April 2024

Der Parlamentspalast ist immer noch unvollendet. Trotz seiner prachtvollen Erscheinung ist ein Großteil des Parlamentspalastes seit dem Baubeginn 1984 unvollendet geblieben. Vor allem die Kellergeschosse sind unvollendet, mit riesigen Rohbetonflächen. In einigen Bereichen sind die Arbeiter noch dabei, Fliesen und Dekorationen anzubringen, während andere Bereiche renoviert werden.

 Bukarest, April 2024

Der Parlamentspalast (rumänisch Palatul Parlamentului [paˈlatul parlaˈmentului̯]) in der rumänischen Hauptstadt Bukarest ist eines der größten Gebäude der Welt. Der neoklassizistische Palast wurde 1984 im Auftrag des kommunistischen Diktators Nicolae Ceaușescu unter der Leitung der Architektin Anca Petrescu begonnen. Für das seinerzeit Haus des Volkes (Casa Poporului) bzw. Haus der Republik (Casa Republicii) genannte Gebäude wurden große Teile der historischen Altstadt abgerissen. Nach der Revolution wurde der Palast 1997 vollendet und beherbergt gegenwärtig das rumänische Parlament und mehrere Museen.

 Bukarest, April 2024

Das Gebäude wurde von 1983 bis 1989 nach den Vorstellungen des diktatorisch regierenden rumänischen Staatspräsidenten Nicolae Ceaușescu errichtet; die offizielle Grundsteinlegung fand am 25. Juni 1984 statt. Die Architektin des Gebäudes, Anca Petrescu (1949–2013), gewann den Wettbewerb für den Palastbau gleich nach Abschluss ihres Studiums im Alter von 26 Jahren und blieb nach der Fertigstellung Hauptverantwortliche für dessen Ausgestaltung. Um Platz für das Bauwerk der Superlative zu schaffen, zu dessen Gesamtkomplex auch weite Teile neuer Plätze und Alleen gehören, wurden Ende der 1970er Jahre teilweise historische Wohnhäuser mit rund 40.000 Wohnungen, ein Dutzend Kirchen und drei Synagogen abgerissen sowie Teile der Altstadt zwangsgeräumt. Auch das Kloster Mihai Vodă sollte abgerissen werden, wurde aber nach weltweitem Protest verschont und stattdessen um ein paar hundert Meter verschoben. Rund 20.000 Arbeiter, vor allem Militärangehörige, errichteten im Dreischichtbetrieb den Palast.

 Bukarest, April 2024

 Bukarest, April 2024

Ursprünglich wurde das Bauwerk Casa Poporului (deutsch Haus des Volkes) genannt, von den Bukarestern damals jedoch spöttisch als „Haus des Sieges über das Volk“ bezeichnet. Nach der Rumänischen Revolution und der Hinrichtung Ceaușescus 1989 entbrannten Diskussionen um die weitere Nutzung des Bauwerkes. Im April 1991 fiel die Entscheidung, dass der Gebäudekomplex nicht abgerissen und in „Palast des Parlaments“ umbenannt wird. Nach weiteren Umbauten dient das Gebäude seit 1997 als Sitz der rumänischen Abgeordnetenkammer, 2005 bezog auch der Senat seinen Sitz im Palast. Außerdem gibt es ein internationales Konferenzzentrum, in dem zum Beispiel im April 2008 die Parlamentarische Versammlung der NATO stattfand. In den oberen Etagen befindet sich eine internationale Zoll- und Polizeiorganisation. Auf der Rückseite des Gebäudes ist das Nationalmuseum für Moderne Kunst untergebracht.

 Bukarest, April 2024

Der Bau beschäftigte mehr als fünf Jahre lang 20.000 Arbeiter und – je nach Quelle – 400 bis 700 Architekten. Seine bebaute Fläche beträgt 65.000 m², die Geschossfläche 365.000 m² – zum Vergleich: Das Pentagon hat 610.000 m² Geschossfläche. Die größte Galerie des Gebäudes ist 150 Meter lang und der größte Saal ist 16 Meter hoch und 2200 m² groß. Die Baukosten sind nur schwer zu beziffern, in einer Schätzung ist von 3,3 Milliarden Euro die Rede, was bis zu 40 Prozent des jährlichen Bruttosozialprodukts Rumäniens entsprach.

 Bukarest, April 2024

Stilistisch wird der Parlamentspalast zum Neoklassizismus gerechnet. Seine Monumentalität weist ihn jedoch als reine Herrschaftsarchitektur aus und sprengt jeden bisher gekannten Rahmen der klassizistischen und neoklassizistischen Vorbilder. Der britische Historiker Tony Judt sah den Palast als „eine monströse Metapher für maßlose Tyrannei“.

 Bukarest, April 2024

Bebaute Fläche: 65.000 m²; Geschossfläche: 365.000 m²
Höhe: 86 Meter über dem Boden, 92 Meter im Untergrund
Länge: 275 Meter; Breite: 235 Meter

5.100 Räume, davon sind 3.000 Zimmer, der Rest sind Hallen und Flure (30 Konferenzsäle), über 30 Räume und Salons sind zwischen 200 und 2.000 m² groß
200 Toiletten; 31 Aufzüge; 480 Kronleuchter; 150.000 Glühlampen
52.000 m² an Teppichen; 2.000 km elektrische Leitungen; 1.000.000 m³ Marmor aus Siebenbürgen
3500 t Kristallglas, aus denen 480 Kronleuchter, 1409 Deckenleuchten sowie Spiegel hergestellt wurden

 Bukarest, April 2024

Die Nationalkathedrale (Catedrala Națională), auch bekannt als Kathedrale der Erlösung des Volkes (Catedrala Mântuirii Neamului) ist ein Kirchengebäude der Rumänisch-Orthodoxen Kirche in Bukarest. Sie ist das höchste und größte orthodoxe Kirchengebäude der Welt. Die Kathedrale steht auf dem Gelände des Izvor-Parks in unmittelbarer Nähe des Parlamentspalastes. Hier befand sich zuvor das Kloster Mihai Vodă. Die Bauarbeiten begannen am 3. September 2010 mit der Segnung des Grundstücks durch Patriarch Daniel. Die Fertigstellung war für Ende 2018 geplant.

Der Neubau mit 120 m Länge, 70 m Breite und 127 m Höhe bietet 5.000 Menschen Platz und ist damit die größte orthodoxe Kirche weltweit, obgleich der Dom des Heiligen Sava in Belgrad, die bislang größte orthodoxe Kirche weltweit, bis zu 12.000 Gläubige aufnehmen kann. Darüber hinaus beansprucht sie zahlreiche andere Superlative – wie größte Ikonostase Rumäniens, größte freischwingende Glocke in einer Kirche, größte Mosaiksammlung der Welt – für sich, die zum Teil aber erst mit der endgültigen Fertigstellung erreicht werden.

 Bukarest, April 2024

Nationalkathedrale - Kathedrale der Erlösung des Volkes (Catedrala Națională a României), zur Reisezeit noch Großbaustelle und leider auch unzugänglich. Fertigstellung wird erst 1,5 Jahre später im Oktober 2025 erfolgt sein.

Die Idee zum Bau einer neuen rumänischen Nationalkirche war bereits mehr als 150 Jahre alt, bestand schon unter König Karl I. (1866/81-1914). Die bisherige Kathedrale Sankt Konstantin und Helena aus der Mitte des 17. Jahrhunderts war ursprünglich eine Klosterkirche und wurde erst spät zur Bischofskirche. Mit ihren nur rund 500 Plätzen war sie schon lange viel zu klein. Mit der Gründung des rumänischen Patriarchats 1925 wurde sie zwar zur Hauptkirche des Landes, aber im Grunde stets als Provisorium empfunden.

 Bukarest, April 2024

Triumphbogen (Arcul de Triumf) - 27 m hoher Granitbogen zum Gedenken an die Soldaten des Ersten Weltkriegs, mit Innentreppe und Stadtblick. Wie in Paris strömt auch hier der Verkehr von einer Reihe großer Straßen sternförmig auf den mächtigen Bogen zu.

 Bukarest, April 2024

Arcul de Triumf ist ein Triumphbogen in der rumänischen Hauptstadt Bukarest. Das Bauwerk wurde zu Ehren des Triumphes im Ersten Weltkrieg errichtet. Ein erster Vorläufer wurde 1878, nach Erlangung der Selbständigkeit des Landes, provisorisch aus Holz errichtet. Dieses Bauwerk wurde 1922 durch ein größeres, immer noch provisorisches aus Holz und Stuck ersetzt – woraufhin der berühmte rumänische Musiker und Komponist George Enescu einen spöttischen Brief an den Bürgermeister mit der Frage schrieb, wann denn die Hauptstadt einmal einen echten Triumphbogen erhalten werde.

 Bukarest, April 2024

Der jetzige Triumphbogen wurde 1935 bis 1936 von Petre Antonescu nach dem Vorbild des Arc de Triomphe de l’Étoile in Paris zu einem riesigen Bauwerk nach klassisch-römischer Art vollendet und zum Nationalfeiertag am 1. Dezember 1936 eingeweiht – ein Beispiel dafür, dass jahrzehntelange bombastische Provisorien in Bukarest durchaus Tradition haben. Der Arcul de Triumf ist mit zahlreichen Eintragungen und bemerkenswerten Reliefs verziert. Die Umrisse sind die eines Rechtecks mit einer Grundfläche von 25 × 11,50 m. Die Öffnung des Bogens ist 11 m hoch und 9,50 m breit.

 Bukarest, April 2024

Kretzulescu Park (Parcul Kretzulescu) mit Kretzulescu Kirche (Biserica Kretzulescu)

 Bukarest, April 2024

Piața Revoluției mit Denkmal der Wiedergeburt (Memorialul Renașterii) und Denkmal von Iuliu Maniu (Monumentul lui Iuliu Maniu)

 Bukarest, April 2024

Naturkundemuseum Grigore Antipa (Muzeul Național de Istorie Naturală Grigore Antipa) am Piața Victoriei

 Bukarest, April 2024

Die Oromolu-Villa (Casa Oromolu) in der Bulevardul Aviatorilor 8 in Bukarest wurde in der Zwischenkriegszeit vom Architekten Petre Antonescu für den ehemaligen Gouverneur der Nationalbank, Mihai Oromolu, erbaut. Das dreigeschossige Gebäude in L-Form umschließt die altehrwürdige Villa und bildet einen öffentlichen Raum – eine Art Vorplatz für den Siegesplatz (den wichtigsten Platz Bukarests, der mit dem rumänischen Regierungsgebäude verbunden ist).

 Bukarest, April 2024

Guvernul Romaniei am Piața Victoriei 1, București, Rumänien
Die rumänische Regierung (Guvernul României) bildet die eine Hälfte der Exekutive des rumänischen Staates (die andere Hälfte ist das Amt des Präsidenten). Sie wird vom Ministerpräsidenten geleitet und besteht aus den Ministerien, verschiedenen nachgeordneten Institutionen und Behörden sowie den 42 Präfekturen. Der Sitz der rumänischen Regierung befindet sich im Victoria-Palast in Bukarest.

Die Regierung ist die Exekutivgewalt des Staates und beruht auf dem Vertrauensvotum des Parlaments. Sie gewährleistet die Umsetzung der rumänischen Innen- und Außenpolitik und übt die allgemeine Führung der öffentlichen Verwaltung aus. Die Regierung wird vom Präsidenten Rumäniens auf Grundlage des vom Parlament erteilten Vertrauensvotums ernannt.

 Bukarest, April 2024

George Enescu National Museum (Muzeul Național "George Enescu")

 Bukarest, April 2024

Kirche „Heiliges Kreuz und Basilius der Große“ (Biserica Sfântul Vasile cel Mare - Victoria)
Die im Zentrum von Bukarest gelegene Kirche des Heiligen Kreuzes und des Heiligen Basilius des Großen ist ein bedeutendes Denkmal, das bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen für seinen religiösen und kulturellen Wert bekannt ist. Als Ort der Meditation und des Gebets im Herzen der rumänischen Hauptstadt besticht die Kirche durch ihre spektakuläre Architektur und ihre einzigartige Geschichte.

 Bukarest, April 2024

Die rumänisch-orthodoxe St.-Nikolaus-Kirche (Biserica ,,Sfântul Nicolae" - Tabacu), die erste Holzkirche, wurde im 17. Jahrhundert erbaut; sie wurde 1710 von Dima Tabacu und 1864 erneut umgebaut.

 Bukarest, April 2024

Der Königspalast von Bukarest (Palatul Regal din București) beheimatet das Nationales Kunstmuseum von Rumänien (Muzeul Național de Artă), die Galerie für moderne rumänische Kunst (Galeria de Artă Modernă Românească), die Galerie rumänischer alter Kunst (Galeria de Artă Veche Românească) und die Die Galerie für europäische Kunst (Galeria de Artă Europeană).

 Bukarest, April 2024

Reiterstandbild Karl I. (Statuia Ecvestră a lui Carol I) vor der Zentrale Universitätsbibliothek Karl I (Biblioteca Centrală Universitară Carol I) an der Calea Victoriei beim Piața Revoluțieis

 Bukarest, April 2024

Das Königliche Schloss (rumänisch Palatul Regal) im Zentrum von Bukarest war bis 1947 die Residenz der Könige von Rumänien und ist seit 1950 der Sitz des Nationalen Kunstmuseums Rumäniens. Die Geschichte des Bukarester Schlosses beginnt 1820, als Dinicu Golescu an dieser Stelle ein Palais errichtete, das Alexandru Ghica ab 1837 umbaute und erweiterte. Im Fürstentum Rumänien diente es ab 1859 Alexandru Ioan Cuza und ab 1866 Karl von Hohenzollern-Sigmaringen als Schloss.

Der geräumige, viereckige königliche Speisesaal zeichnet sich durch die englisch inspirierte, gewölbte Kassettendecke (im Stil von Robert Adam, 1760–1800), den Schachbrettboden aus französischem und belgischem Marmor sowie die Kamine aus Ruşchița-Marmor aus. All diese Elemente spiegeln die stilistischen Vorlieben von Königin Maria und König Carol II. wider. Zur originalen Dekoration gehören auch Werke bekannter Maler der Zwischenkriegszeit: An der Nordwand hängen die großformatigen Gemälde „Landfest“, „Pierrot“ und „Colombina“ von Iosif Iser (1881–1958), an der Südwand „Früchte der Erde“ und „Die Jagd“ von Rudolf Schweitzer Cumpăna (1886–1975); alle vier werden von einer kleineren Landschaftsdarstellung derselben Künstler überragt. Der Speisesaal ist über zwei Eingänge zugänglich: links der für den König und seine Gäste, rechts der für Würdenträger. Bis 1990 wurde der königliche Speisesaal für Dinner mit höchstem Protokoll genutzt.

 Bukarest, April 2024

Der Königspalast – Eine historische Betrachtung
Die Geschichte des Königspalastes beginnt in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit dem Bojarenhaus von Dinicu Golescu in der Nähe der Kretzulescu-Kirche. Dieses Gebäude diente Alexandru Dimitrie Ghica (1834–1848), nach der Einigung 1859 Alexandru Ioan Cuza sowie Prinz Carol I. von Hohenzollern als fürstliche Residenz. Er war der erste Monarch, der umfangreiche Umbauarbeiten in Auftrag gab, um das Gebäude in eine königliche Residenz zu verwandeln. Der französische Architekt Paul Gottereau leitete die Bauarbeiten zwischen 1882 und 1885 und entwarf den neoklassizistischen, U-förmigen Bau mit klar definierten Funktionen: Der Kretzulescu-Flügel beherbergte die Privatgemächer der Familie, der Mittelflügel die repräsentativen Räume – den Thronsaal und weitere Empfangsräume –, während der Ştirbei-Flügel den Wachflügel und im ersten Stock luxuriöse Gemächer für fürstliche Gäste umfasste. Später stieß der Architekt Karl Liman zu Gottereau, mit dem König Carol I. und Königin Elisabeth bereits bei der Fertigstellung von Schloss Peleș in Sinaia zusammengearbeitet hatten. Nach dem verheerenden Brand im Dezember 1926 wurde der Mittelflügel zerstört. Die Restaurierungsarbeiten des Schlosses zielten zunächst darauf ab, die Empfangsräume zu erweitern und die Fassaden der drei Flügel zu harmonisieren.

Nach dem Tod König Ferdinands und der Rückkehr König Carols II. im Jahr 1930 gewann das Restaurierungsprogramm an Fahrt. Das Architektenteam unter der Leitung von Nicolae Nenciulescu wurde im Laufe der Zeit mehrfach überarbeitet. Nach der Einweihung des Mittelbaus am 1. Januar 1935 erfolgte die umfassende Erweiterung und Umgestaltung des gesamten Ensembles nach den Wünschen und unter der direkten Aufsicht von König Carol II. Das heutige Bauwerk ist monumental; sein repräsentativer Charakter wird durch die Verwendung klassischer Stilelemente (kannelierte Säulen, Pilaster, korinthische Kapitelle) und die Qualität des für die Fassadenverkleidung verwendeten Materials (Bașchioi-Stein) unterstrichen.

 Bukarest, April 2024

Die monumentale Woiwodentreppe, erbaut aus Carrara-Marmor, der aus der großen Treppe des alten Palastes stammt, führt zum Thronsaal im ersten Stock. Zu ihrer symbolischen Dekoration gehören die beiden versilberten und patinierten Bronzekronen, die die Säulen am Fuß der Treppe krönen, sowie das Gemälde und die Basreliefs der Decke. Sie scheint von einer Galerie gelber Stuckmarmorsäulen getragen zu werden und ist mit einer allegorischen Szene der Vereinigung von Artur Verona (1868–1946) und einem Porträtfries des Bildhauers Cornel Medrea (1888–1946) verziert, der die wichtigsten Woiwoden und Könige Rumäniens in Medaillons darstellt.

Der Treppenabsatz ist mit Gemälden von Dimitrie Ghiață (1888–1972) geschmückt: Alt-Bukarest – St. Spiridons Slum (links), Neu-Bukarest – Blick auf die Innenstadt (rechts), Alter Königspalast (gegenüber dem Thronsaal, rechts, über der Zugangstür zum privaten Theater des Königs, das heute nicht mehr existiert). In der Halle vor dem Thronsaal befinden sich vier dekorative Tafeln von Ion Theodorescu – Sion (1882–1939): Die Tafeln links zeigen „Frauentypen aus dem Volk“ in einer natürlichen Umgebung, die an die Curtea de Argeș, eine ehemalige Fürstenresidenz und königliche Nekropole, erinnert; die Tafeln rechts zeigen statische Naturdarstellungen vor einer Landschaft aus Constanța und Baltschik, wo sich eine der Lieblingsresidenzen von Königin Maria befand.

 Bukarest, April 2024

DECKE DER WOIWODEN-TREPPE
Die Deckendekoration fügt sich in das Gesamtbild der repräsentativen Räume des Palastes ein und unterstreicht das Nationalgefühl und die Rolle des Königshauses. Das Gemälde „Unirea“ von Artur Verona (1868–1946) stellt allegorisch die Feier der Vereinigung von 1918 dar. Figuren in Trachten, geschmückt mit Girlanden, Ährenkränzen und Blumen, lenken den Blick auf den Mittelpunkt des Bildes. Hier befindet sich der Sockel, auf dem eine junge Frau gekrönt ist – eine allegorische Darstellung des Landes. Am Fuß des Sockels halten zwei Figuren das Wappen Großrumäniens in Form eines unterteilten Schildes, der die fünf Embleme der historischen Provinzen um das Wappen des Hauses Hohenzollern vereint. Dieses Wappen, das in der Verfassung von 1921 eingeführt wurde, findet sich auch in der Dekoration des Thronsaals. Die gesamte Szene wird von einem Zierband mit Pflanzen- und Tiermotiven eingerahmt, das Fülle symbolisiert.

Die Decke scheint auf einem Fries mit Basrelief-Medaillons zu ruhen, die nach dem Entwurf des Bildhauers Cornel Medrea (1888–1964) gefertigt wurden. Diese stellen Porträts legendärer Herrscher und Könige dar, darunter: Mircea der Alte, Alexandru cel Bun, Vlad Țepeş, Ştefan cel Mare, Petru Rareş, Mihai Viteazul, Matei Basarab, Vasile Lupu, Constantin Brâncoveanu und Alexandru Ioan Cuza. Ihre Reihe endet chronologisch auf der Seite, die dem Thronsaal zugewandt ist, wo die Figur der Kriegsgöttin Bellona von königlichen Porträts umrahmt wird; Carol I. ist in der Generalsuniform abgebildet, mit der ihn die offizielle Ikonographie nach dem Unabhängigkeitskrieg von 1877-1878 weihte, während Ferdinand, der Einiger, den typischen Helm des Ersten Weltkriegs trägt, der als „Krieg der nationalen Wiedervereinigung“ (1916-1918) bekannt ist.

 Bukarest, April 2024

Als stummer Zeuge der Geschichte der letzten 150 Jahre beginnt das Gebäude des ehemaligen Königspalastes heute, seine eigene Geschichte wiederzuentdecken, indem es eine zersplitterte Erinnerung neu zusammensetzt. Die meisten materiellen Spuren der älteren Gebäude mit ähnlicher Funktion, die innerhalb des Palastgeländes aufeinander folgten, sind verloren gegangen und haben Raum für Erinnerungen, offizielle Dokumente, Memoiren sowie einige Kunst- und Dekorationsgegenstände geschaffen. Die Geschichte dieser Räumlichkeiten in ihrer heutigen Form beginnt um 1930 mit den Restaurierungsarbeiten am Mittelteil nach dem Brand vom 6./7. Dezember 1926 und der Beteiligung von König Carol II. an diesem Prozess. Seit ihrer Einweihung im Jahr 1935 bis heute haben die historischen Räume im Mittelteil des Palastes – der Thronsaal, der Königliche Speisesaal und die Woiwodentreppe – die Spuren des Krieges, der kommunistischen Ära und der Ereignisse vom Dezember 1989 erlebt. Die Einweihung des Thronsaals 1935 markierte zugleich den Beginn der Umgestaltung des gesamten Palastes. Ab 1938 und während des gesamten Zweiten Weltkriegs wurden die Erweiterungsarbeiten fortgesetzt, später führte der Regimewechsel zu einer neuen Nutzung der Räumlichkeiten. 1951 wurde das Kunstmuseum der Republik eröffnet, das zunächst im Kreţulescu-Flügel und ab 1961 im Ştirbei-Flügel untergebracht war, der an die modernen Standards einer solchen Institution angepasst wurde. Der Rest des Palastes stand weiterhin dem Staatsrat zur Verfügung und wurde nur selten für offizielle Anlässe genutzt.

 Bukarest, April 2024

Thronsaal
Die repräsentativen Räume im Mittelteil des ehemaligen Königspalastes zeichnen sich durch ihre imposanten Proportionen, die Qualität der verwendeten Materialien und den Reichtum der Dekoration aus. Dies spiegelt Königin Marias Vorliebe für den englischen Adam-Stil (1760–1800) wider. Im Thronsaal verbergen die ornamentalen Motive klassischen Ursprungs und großer dekorativer Wirkung mitunter technische Neuerungen wie die Beleuchtung (verborgen unter dem niedrigen Gesims der Decke) oder die Belüftungsanlage (versteckt hinter filigranen Verzierungen).

 Bukarest, April 2024

Fresko von Cecilia Cuțescu-Storck (1879–1969)
Das Fresko präsentiert in verherrlichter Form die Entwicklung der Künste während der Regierungszeit von König Carol II. (1930–1940). Es veranschaulicht allegorisch die wichtigsten Kunstformen und -gattungen. Neben den bekanntesten Gattungen der antiken Kultur (Tanz, Musik, Poesie) und den traditionellen (Malerei, Bildhauerei) treten auch neue in Erscheinung (die dekorativen Künste). Das Fresko ist kreisrund (Tondo). Ein weiter Kreisbogen umschließt die profilierten Figuren vor dem Hintergrund klassischer Architektur in perspektivischer Verzerrung. Drei am Himmel schwebende Figuren krönen die großen zeitgenössischen Kunstwerke mit Lorbeerkränzen.

Die Malerin Cecilia Cuţescu Storck (1879–1969) ist vor allem für ihre monumentalen Kunstwerke aus den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts bekannt: „Landwirtschaft, Industrie und Handel“ (1916, Ehrenhalle der Marmorosch Blank Bank) und „Geschichte des rumänischen Handels“ (1933, großer Saal der Wirtschaftsakademie). Ab 1916 lehrte sie als Professorin am Lehrstuhl für Dekorative Kunst der Kunstakademie in Bukarest und war damit die erste Professorin an einer europäischen Kunsthochschule.

 Bukarest, April 2024

In der griechischen Mythologie waren die Musen die Töchter von Zeus und Mnemosyne, der Personifikation der Erinnerung. Die Künste dienten der Pflege des Gedächtnisses.

GESCHICHTE hat Clio (griechisch für „Glanz“, umbenannt in „Glanz“) als Muse, die ein Buch hält, in dem die wichtigsten Ereignisse aufgezeichnet sind. Die Verbindung zur Zeit legt die Idee nahe, dass die Geschichte alle Orte und Epochen umfasst.
ZEIT wird durch einen älteren Mann mit einer Sanduhr in der Hand dargestellt, der sich in der Nähe von Clio befindet.
MALEREI wird durch eine Frau repräsentiert, die in ihrer linken Hand Palette und Pinsel hält.
TRAGÖDIE hat Melpomene (griechisch für „singen“) als Muse, die in ihrer linken Hand eine Trauermaske hält.
TANZ hat Terpsichore (griechisch für „die Tanzende“) als Muse, eine junge Frau mit einem Tamburin in der linken Hand. Neben ihr sind fragmentarisch weitere Musikinstrumente zu sehen, ein Hinweis auf die klassische Musik, und ein junger Mann, der Dudelsack spielt und die Volksmusik symbolisiert.
ASTRONOMIE hat Urania (griechisch: die Himmlische) als Muse, die einen Globus in der Hand hält.
DEKORATIVE KUNST wird durch einen Mann repräsentiert, dessen Arm mit einem Oltenia-Teppich behängt ist.
MUSIK und POESIE haben Euterpe (griechisch: die, die zu gefallen weiß) als Muse, die eine Leier trägt.
BILDHAU wird durch eine Frau repräsentiert, die nachdenklich eine Büste betrachtet.
KOMÖDIE hat Thalia (griechisch: die Erblühende) als Muse, die eine lächelnde Maske in ihrer rechten Hand hält.

 Bukarest, April 2024

Ausblick vom Königspalast von Bukarest (Palatul Regal din București) auf das Reiterstandbild Karl I. (Statuia Ecvestră a lui Carol I)

 Bukarest, April 2024

Königliches Wappen Rumäniens
Die Stahlkrone befand sich vom ersten Tag der Ausrufung des Königreichs Rumänien bis zur Abdankung von König Michael am 30. Dezember 1947 auf dem Wappen. Die Königskrone wurde vom Maler Theodor Aman in Tusche gezeichnet. Auf ausdrücklichen Wunsch von König Carol I. wurden drei Kronen aus dem Stahl der Kanone gegossen, die er 1877 während des Unabhängigkeitskrieges bei Plewna erbeutet hatte. Diese befanden sich in den drei königlichen Residenzen: dem Palast an der Calea Victoriei, dem Cotroceni-Palast und Schloss Peleș. Die Krone wurde ihm anlässlich der Ausrufung des Königreichs Rumänien und seiner Krönung zum König am 10./22. Mai 1881 überreicht. König Carol I. trug die Krone nie und wurde auch nicht mit einer Krone dargestellt.

Über dem Haupteingang prangt das Wappen des Landes, getragen von aufgerichteten Löwen und bekrönt von einer geschlossenen Krone. Es umfasst die Wappen der historischen Provinzen, gruppiert um den Schild des Hauses Hohenzollern: den gekreuzten Adler, umrahmt von Sonne und Mond (Walachei), den Stierkopf mit einem goldenen Stern zwischen den Hörnern (Moldau) und den goldenen Löwen, der eine Brücke über das Meer überquert (Oltenien und Banat). Der schwarze Adler über sieben Türmen (Siebenbürgen), zwei goldene, einander zugewandte Delfine mit gesenkten Köpfen (Dobrudscha). Am unteren Rand befindet sich das Halsband des Ordens von Karl I. und das goldene Motto des Königshauses: „NIHIL SINE DEO“ (Nichts ohne Gott). Das Wappen wird von den Porträts der Könige Karl I. und Ferdinand eingerahmt, gemalt von Aurel Bordenache (1902–1987).

 Bukarest, April 2024

Das im Dezember 1989 schwer beschädigte Palastgebäude wurde 1990 vollständig dem Nationalen Kunstmuseum Rumäniens übertragen, das für seine Restaurierung verantwortlich war. Die Wiedereröffnung des Museums erfolgte schrittweise, abhängig vom Abschluss der umfangreichen Renovierungs- und Umbauarbeiten: Im Jahr 2000 wurde die Europäische Kunstgalerie, 2001 die Galerie für Moderne Rumänische Kunst und 2002 die Galerie für Alte Rumänische Kunst eröffnet. Trotz der zahlreichen Zerstörungen bewahrt der Palast noch immer einige Zeugnisse vergangener Zeiten: den Marmor der Fußböden und einiger Säulen, Kronleuchter, die prunkvolle Zeremonien erhellten, sowie Gemälde und Skulpturen, die die Augen der damaligen Betrachter erfreuten.

Die Ausstellung „Fragmente der Erinnerung“ hat zum Ziel, in den wiederhergestellten und kürzlich restaurierten Räumlichkeiten Momente aus der Geschichte der Königsfamilie (im Anbau des Thronsaals) und des Königspalastes (im Anbau des Königlichen Speisesaals) zu rekonstruieren. Epochenfotografien, Baupläne, Möbelstücke, königliche Porträts und diverse andere Gegenstände, die bis heute erhalten geblieben sind, werden heute ausgestellt als Zeugen, als Überlebende vergangener Zeiten, die noch immer darauf warten, ihren Platz im emotionalen Gedächtnis der Gegenwart zurückzuerobern.

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Georg Peter Alexander Healy (1813–1894): Porträt von Prinz Karl von Hohenzollern-Sigmaringen, 1873, Öl auf Leinwand

Ernest Dubois (1863–1930): Porträt von König Karl I., 1910, Bronze

Georg Peter Alexander Healy (1813–1894): Porträt der Prinzessin Elisabeth von Wied, Gemahlin von Prinz Karl von Hohenzollern, 1873, Öl auf Leinwand

 Bukarest, April 2024

Carol Storck (1854–1926): König Carol I., 1881–1882, Marmor

 Bukarest, April 2024

Nach Gründung des Königreiches Rumänien beauftragte der nunmehrige erste König Karl I. 1882 die Architekten Paul Gottereau und Karel Liman mit dem Umbau und der Erweiterung des Schlosses, das bis 1906 seine heutige Ausdehnung erreichte. In seinem Testament legte Karl I. fest, dass seine Kunstsammlung dem Königshaus erhalten bleiben sollte. Während der Herrschaft von Ferdinand I. zerstörte 1926 ein Brand den Mittelflügel des Gebäudes. Der Wiederaufbau begann 1930 unter Karl II., der die Architekten Nicolae Nenciulescu und Arthur Lorentz damit beauftragte, und endete 1940 unter Michael I. Das alte Palais wurde abgerissen, um Platz für das neue Schloss zu schaffen, das auch Ausstellungsräume für die Kunstsammlungen beherbergen sollte. Zunächst wurde der Mittelflügel wiederaufgebaut, dann ein neuer Südflügel (1935–1937) und schließlich ein neuer Nordflügel (1938–1940) errichtet. Nach dem Königlichen Staatsstreich in Rumänien während des Zweiten Weltkrieges wurde auch das Gebäude am 31. August 1944 durch von Hitler befohlene Luftangriffe beschädigt.

 Bukarest, April 2024

Nach Beginn der kommunistischen Diktatur wurde das Schloss 1948 zum „Palast der Republik“ und der Thronsaal zum „Saal des Ministerrates“ erklärt. In den restaurierten Räumen eröffnete 1950 das Nationale Kunstmuseum mit der Galerie für rumänische Kunst, der Galerie für ausländische Kunst und der Galerie für altrumänische Kunst. 1965 wurde der kommunistische Staats- und Parteichef Gheorghe Gheorghiu-Dej im Schloss aufgebahrt. Sein Nachfolger Nicolae Ceaușescu nutzte die Räume zu repräsentativen Zwecken. Bei der Revolution von 1989 wurden große Teile des Gebäudes beschädigt und viele Werke der Sammlung zerstört. Zwischen 1990 und 2000 blieb es wegen umfassender Restaurierung geschlossen. Dabei wurden nicht nur die Ausstellungsräume des Kunstmuseums, sondern auch ein Teil der Prunkräume des Königshauses wiederhergestellt. Seitdem dient das Bukarester Schloss erneut als Sitz des Nationalen Kunstmuseums Rumäniens. 2017 wurde der letzte König Michael I. im Thronsaal aufgebahrt.

 Bukarest, April 2024

Rumänisches Königshaus
Karl-Anton von Hohenzollern-Sigmaringen (1811–1885)
verh. 1834 Josephine von Baden (1813–1900)

sechs Kinder, darunter:
Karol I. (1839–1914), Prinz (1866–1881), König (1881–1914)
verh. 1869 Elisabeth I., Prinzessin von Wied (= Carmen Sylva) (1843–1916)
Kind: Maria (1871–1874)
Da es keinen direkten Erben gab, wurde der Nachfolger Karls I. auf dem rumänischen Thron bestimmt.

Leopold (1835–1905)
verh. 1861 Antonia von Portugal (1845–1913)

mehrere Kinder, darunter diese drei Söhne
FERDINAND I. (1865–1927) König (1914–1927)
verh. 1893 Maria von Sachsen-Coburg und Gotha (1875–1938)

CAROL II. (1893–1953) König (1930–1940)
verh. 1921 Elena von Griechenland (1896–1982)

MIHAI I. (1921–2017) König (1927-1930); (1940–1947)
verh. 1948 Anna von Bourbon Parma (1923–2016)

 Bukarest, April 2024

Kreuzung Strada Știrbei Vodă und Strada Luterană

 Bukarest, April 2024

Der Bahnhof București Nord (Gara București Nord oder kurz Gara de Nord) ist der Hauptbahnhof von Bukarest und gleichzeitig der größte Bahnhof in Rumänien. Es handelt sich um einen Kopfbahnhof mit 14 Gleisen. Er wurde in den Jahren 1868 bis 1872 errichtet.

 Bukarest, April 2024

Diese Dampflokomotive befindet sich im Muzeul Căilor Ferate Române (Rumänisches Eisenbahnmuseum). Es handelt sich um die Rumänische Eisenbahn-Dampflokomotive Nr. 43 „Călugăreni", gebaut 1869 im Canada-Werk in Birkenhead als Werksnummer 233. Die Lok 43 Calugareni wurde die 1869 anlässlich der Eröffnung der ersten rumänischen Eisenbahnlinie zwischen Bukarest und Giurgiu konstruiert.

 Bukarest, April 2024

Eisenbahnmuseum (Muzeul Istoriei Feroviare Române) beim Hauptbahnhof

 Bukarest, April 2024

STEUERTABELLE FÜR DEN ENERGIEDISPONSOR DER EISENBAHN

 Bukarest, April 2024

Gustav der Schwere
1934, in Erwartung eines Krieges mit Frankreich, begann das deutsche Oberkommando Gespräche mit der Firma Krupp über die Entwicklung und den Bau einer schweren Kanone, die stark genug war, die Maginot-Linie zu zerstören, ohne die Reichweite der französischen Artillerie zu beeinträchtigen. Das Projekt wurde 1937 entwickelt, und das erste Exemplar wurde im Herbst 1941, nach der Eroberung Frankreichs, getestet.

1942 wurde die Kanone auf die Krim (höchstwahrscheinlich über Rumänien) verlegt, wo sie die von deutschen und rumänischen Truppen belagerte Stadt Sewastopol erfolgreich beschoss und als uneinnehmbar geltende Befestigungen zerstörte. Obwohl während der Belagerung nur wenige Granaten abgefeuert wurden (48), war die Wirkung verheerend. Das wichtigste Ziel war das Hauptmunitionsdepot der Sowjetarmee, ein 30 Meter unter der Erde liegender Bunker aus Stahlbeton.

Nach der Eroberung der Krim wurde die Kanone demontiert und in den Norden der Sowjetunion verlegt, um Leningrad zu bombardieren. Aufgrund des Vormarsches der russischen Armeen war dies jedoch nicht möglich.
Im Kampfeinsatz zeigten sich mehrere Mängel hinsichtlich der Effektivität der Waffe. Obwohl ihre Wirksamkeit und Zerstörungskraft unbestritten waren, erforderten Transport, Montage und Betrieb der Kanone einen enormen Aufwand an Personal, Material und Zeit. Zudem war für den Betrieb der Kanone der Bau einer eigenen Eisenbahnstrecke notwendig. Aufgrund ihrer Größe wurde der Schutz gegen Luftangriffe durch zwei Flugabwehrkanonen gewährleistet.

Ende 1943 begann der Bau einer Version mit reduziertem Kaliber (520 mm), einem 48 m langen Rohr und einer Reichweite von 160–200 km. Diese Kanone, genannt Gustav der Lange, sollte London von der französischen Küste aus bombardieren. Nach den alliierten Bombenangriffen auf die deutsche Rüstungsindustrie wurde das Projekt nicht abgeschlossen, und bis Kriegsende wurden nur noch bestimmte Komponenten dieser Kanone gefertigt. Gegen Kriegsende, im März/April 1945, wurden die beiden existierenden Exemplare demontiert bzw. zerstört, um zu verhindern, dass sie in die Hände der alliierten Streitkräfte fielen.

Hersteller: Krupp; Indienststellung: 1941
Abmessungen: Länge: 47 m; Breite: 7 m; Höhe: 12 m
Gewicht: 1350 Tonnen; Rohrlänge: 30 m; Kaliber: 800 mm
Geschossgewicht: 7 Tonnen; Feuerrate: 14 Schuss/Tag; Reichweite: 48 km/37 km
Durchschlagskraft: 7 m Stahlbeton / 1 m Stahlpanzerung aus 37 km Entfernung
Besatzung: 250 Personen für die Montage (3 Tage); 2000 Hilfskräfte für den Eisenbahn- und Kasernenbau usw.
Produktionsanzahl: 2 (Gustav, Dora)

 Bukarest, April 2024

CFR-Lokomotiven Typ 2C-h2, Baureihe 230.000 (364 Stück)
In der Flotte der CFR wurden die Lokomotiven des Typs P 8 gemäß dem nach 1920 eingeführten, auf dem französischen System basierenden Lokomotivnummerierungsschema in die Baureihe 230.000 eingeordnet. Die ersten P-8-Lokomotiven trafen 1919 als Kriegsreparationen in Rumänien ein und erhielten die CFR-Nummern 230.036–230.053. Im Anschluss daran wurde 1920 ein Auftrag über 75 neue P-8-Lokomotiven an deutsche Werke übermittelt. Diese wurden 1921 mit den Nummern 230.001–035 bzw. 230.054–093 ausgeliefert. 1926 wurden 18 Dampflokomotiven der Baureihe 3810-40 (P 8) von der Deutschen Reichsbahn erworben, die bereits im Einsatz waren. Am 24. August 1929 schloss die Autonome Staatsbahn (Régia Autonomă CFR) einen Vertrag mit der AEG (Allgemeine Elektrizitäts Gesellschaft, Berlin) über die Lieferung von 20 neuen Lokomotiven des Typs P 8 ab. Ab 1932 wurden die Lokomotiven des Typs P 8 ausschließlich von den rumänischen Werken Reșița und Malaxa gebaut und an die CFR geliefert. Die 230 Lokomotiven wurden in mehreren Lieferungen zwischen 1932 und 1939 ausgeliefert.

Die Lokomotiven der Baureihe CFR 230.000 wiesen folgende technische Merkmale auf: Zylinderdurchmesser 575 mm, Kolbenhub 630 mm, Treibraddurchmesser und Kupplung 1750 mm, Lokomotivgewicht im Betrieb 76,30 tf, Leergewicht 70,10 tf, Haftgewicht 51,30 tf, maximale Achslast 7,10 tf, Kesseldruck 12 kgf/cm², Rostfläche 2,62 m², Heizfläche 144,17 m², Überhitzungsfläche 58,90 m², Gesamtheizfläche 203,07 m², Gewicht des Tenders Typ 2' T 21,5 tf im Betrieb -57,80 tf, Leergewicht des Tenders 24,30 tf, Gesamtgewicht von Lokomotive und Tender 94,40 tf, Gesamtgewicht im Betrieb (Lokomotive + Tender) 134,10 tf. Die Lokomotiven der Baureihe CFR 230.000 hatten eine Gesamtlänge über Puffer von 18.490 mm, einen minimalen Kurvenradius von 180 m, eine maximale Zugkraft von 9.280 kgf und eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h.

Sie gehörten zu den am weitesten verbreiteten Lokomotiven im Netz der CFR und waren bei Betriebs- und Wartungspersonal sehr beliebt. Sie waren in den meisten Betriebswerken des Netzes stationiert und wurden zum Ziehen von Zügen aller Kategorien, insbesondere von Personenzügen, eingesetzt. Einige Lokomotiven der Baureihe CFR 230.000 sind als Museumsexponate oder für den Einsatz bei nostalgischen Zügen im In- und Ausland erhalten geblieben. Von den in Rumänien erhaltenen Lokomotiven sind folgende hervorzuheben: 230.132 – die erste in Reșișa gebaute Lokomotive dieser Baureihe, erhalten im Depot Ploiești; 230.142 – die erste in Malaxa gebaute Lokomotive dieser Baureihe, erhalten in Oradea; 230.098 – die ehemalige DR 38.2556, erhalten im Depot Iași; 230.039 – die ehemalige KPEV KBG 2407 mit Hängeisensteurung und Tender Typ K Nr. 230.050; 230.401 – 1951 als Kriegsreparation von der CFR erhalten, mit Hängeisensteurung; und 230.516 – die einzige betriebsfähige Lokomotive, gekoppelt an den Tender 230.052 (31,5 m³ Wassertank).

Durchmesser der Treibräder: 1750 mm
Gewicht von Lokomotive und Tender im Betrieb: 137,90 t
Abstand zwischen den Puffern: 18,490 mm
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h

 Bukarest, April 2024

Elektrolokomotive der Baureihe CFR 060-EA
1965 wurde die Lizenz für die LE-5100-kW-Elektrolokomotiven für den Schwerlastverkehr auf elektrifizierten Strecken von der Firma A.S.E.A. Schweden erworben.

Im Zeitraum von 1967 bis 1991 wurden 1076 Lokomotiven wie folgt gefertigt:
Rumänische Eisenbahn: 926 Lokomotiven
Jugoslawische Eisenbahn: 103 Lokomotiven
Bulgarische Eisenbahn: 45 Lokomotiven
Chinesische Eisenbahn: 2 Lokomotiven

 Bukarest, April 2024

Das Rumänisches Eisenbahnmuseum (Muzeul Cǎilor Ferate Române) ist ein kleines Museum, welches sich zur Gänze der Geschichte und Entwicklung der CFR, der rumänischen Eisenbahnen, widmet. Untergebracht in einem Gebäude gleich am Gara de Nord. Zentraler Punkt ist natürlich die Modelleisenbahn die 2011 auf 14x4m errichtet wurde.

 Bukarest, April 2024

Das Rumänische Eisenbahnmuseum in Bukarest ist ein Museum, das der Eisenbahn in Rumänien gewidmet ist und sich neben dem Nordbahnhof von Bukarest befindet. Ein wichtiger Teil des Museums ist ein großes computergesteuertes Diorama einer funktionierenden Eisenbahn. Das Museum verfügt auch über Sammlungen von Modellen des in Rumänien verwendeten rollenden Materials, mehrere Dampflokomotiven und Objekte, die die Arbeit der rumänischen Bauingenieure Anghel Saligny und Elie Radu (1854-1925 und 1853-1931) illustrieren.

 Bukarest, April 2024

as Rumänische Eisenbahnmuseum liegt gleich neben dem Bukarester Nordbahnhof. Bereits 1934 nahm das Museumsprojekt erste Gestalt an, eröffnete aber erst 1969. Herzstück ist ein sehr großes Diorama einer funktionierenden Bahnanlage, das heute per Computer gesteuert wird. Zahlreiche weitere Modelle zeigen Schienenfahrzeuge, die in Rumänien Verwendung finden. An anderer Stelle beschäftigt sich die Ausstellung mit der Arbeit der angesehenen rumänischen Bauingenieure Anghel Saligny (1854-1925) und Elie Radu (1853-1931).

 Bukarest, April 2024

Auch wenn man es dem Museum nicht ansieht, so ist das Muzeul Cailor Ferate ist eines der ältesten Eisenbahnmuseen Europas! Der Idee aus dem Jahr 1924 folgend, wurde das Museum 1939 eingeweiht. Im Gegensatz zu anderen Museen dieses Themengebietes gehörte und gehört dieses Haus in den Bereich der Berufsausbildung, sollte ein professioneller Beitrag zur Ausbildung der Personale der CFR sein. Natürlich wurde auch dem ‚gemeinen‘ Publikum gedacht, sollte doch auch ‚die vielfältigen Aktivitäten der Eisenbahn, der Reichtümer und Schönheiten des Landes und die Reisemöglichkeiten der CFR‘ dargestellt werden. Damals hatte man nicht nur ein Gebäude zur Verfügung sondern auch ein Freigelände. Leider wurde 1944 der größte Teil der Sammlung Opfer eines Bombenangriffs.

 Bukarest, April 2024

In der heutigen Form präsentiert sich das Museum seit 2012. Heute gehört es zum Nationales Eisenbahnqualifizierungs- und Ausbildungszentrum der Eisenbahn.

 Bukarest, April 2024

"König Michael I" Park (Parcul "Regele Mihai I")
Der 1951 in seiner heutigen Form eröffnete Park ist sehr weitläufig (der bedeutendste Park Bukarests und mit einer Fläche von ca. 187 ha der zweitgrößte). Er erstreckt sich mit seinen schattigen Alleen und der üppigen Flora an beiden Ufern des Herăstrău-Sees zwischen den Straßen B-dul Aviatorilor, Şos. Nordului, Şos. Bucureşti-Ploieşti und B-dul Constantin Prezan.

 Bukarest, April 2024

Der König-Michael-I-Park (Parcul „Regele Mihai I“), früher Herăstrău-Park (rumänisch: Parcul Herăstrău), ist ein großer Park auf der Nordseite von Bukarest, Rumänien, rund um den Herăstrău-See, einen der vom Fluss Colentina gebildeten Seen.

 Bukarest, April 2024

Traditionell gelten die Ufer des Herästrau-Sees als beliebter Erholungsort für die Bukarester Bevölkerung. Bereits zu Beginn des 18. Jahrhunderts genoss Ecaterina, die Gemahlin des Herrschers Alexandru Ipsilanti, Spaziergänge am See in Begleitung der Hofdamen. In den folgenden Jahrhunderten nutzten auch die einfachen Bürger Bukarests den Park, um an Feiertagen die frische Luft zu genießen und sich in der kleinen Kneipe, die später „Bordei“ genannt wurde, zu vergnügen. Im Jahr 1936, anlässlich der Ausstellung „Luna Bucureştilor“, erhielt der Herästrau-Park den Namen König Carols II., der jedoch nicht lange Bestand haben sollte. Nach der Machtergreifung der Kommunisten wurde er in „W. I. Stalin“ umbenannt, dessen Bronzestatue (die nach dem Tod des Diktators entfernt wurde) vor dem Eingang des heutigen Charles-de-Gaulle-Platzes aufgestellt wurde.

Statue von Charles De Gaulle am Piața Charles de Gaulle im König-Michael-I-Park

 Bukarest, April 2024

Ceaușescu-Villa (Casa Ceaușescu) - Ehemalige Residenz des früheren rumänischen Präsidenten Ceaușescu mit 80 opulenten Räumen und üppigem Garten von 1964.
Da ich den Eintrittspreis für völlig überteuert erachte, der Besuch nur im Rahmen einer geführten Tour möglich ist und außerdem Foto- und Filmverbot besteht, verzichte ich auf einen Besuch. So verdienen die am mir gar nichts.

 Bukarest, April 2024

Der Park umfasst eine Fläche von etwa 187 Hektar, wovon 74 Hektar auf den See entfallen. Ursprünglich war das Gebiet sumpfig, doch diese wurden zwischen 1930 und 1935 trockengelegt, und der Park wurde 1936 eröffnet. Er gliedert sich in zwei Zonen: eine naturbelassene Zone (mit dem Dorfmuseum), die weitgehend unberührt bleibt, und einen öffentlichen Bereich mit Freiflächen für Freizeitaktivitäten. Kleine Boote sind auf dem See erlaubt.

 Bukarest, April 2024

Blick von der Herastrau-Brücke (Podul Herastrau) auf die Roseninsel (Insula Trandafirilor) im König-Michael-I-Park
Die im Park aufgestellten Denkmäler sind wahre Zeugnisse der Kulturlandschaft. Sie zeigen rumänische und ausländische Persönlichkeiten und verewigen nationale Legenden in Stein.

 Bukarest, April 2024

Am Denkmal für die Gründer der EU sind Statuen von Jean Rey, Paul-Henri Spaak, Konrad Hermann Joseph Adenauer u.a.

 Bukarest, April 2024

Flügel-Denkmal / Denkmal des antikommunistischen Kampfes (Monumentul "Aripi")
Das „Ali“-Denkmal ist eine Skulptur auf dem Platz der Freien Presse in Bukarest, am Standort der ehemaligen Lenin-Statue. Es ist den antikommunistischen Widerstandskämpfern von 1945 bis 1989 gewidmet. Es ist eine Skulptur von großem symbolischen und moralischen Wert.

Das Denkmal befindet sich vor dem Casa Presei Libere (Haus der freien Presse), in der Nähe des Park Mihai I (Herestrău-Park) und der Șoseaua Bucureşti-Ploieşti (der Straße, die Bukarest mit Ploiești verbindet), der Hauptstraße, die zum Flughafen Otopeni führt.

 Bukarest, April 2024



Wem der viele Text zu lange war und lieber Bewegtbilder mit Musik mag, kann sich gerne dieses Video antun: